Kreis Heinsberg: Bienen erkrankt: Verdacht auf Amerikanische Faulbrut

Kreis Heinsberg : Bienen erkrankt: Verdacht auf Amerikanische Faulbrut

In einem Bienenbestand in Heinsberg-Oberbruch besteht der Verdacht einer Infektion mit dem Erreger der „Amerikanischen Faulbrut“. Dies meldete die Pressestelle des Kreises Heinsberg am Mittwoch.

Nach Angaben des Kreises handelt es sich um eine Erkrankung der Bienenbrut, die höchst ansteckend sei und durch ein sporenbildendes Bakterium hervorgerufen werde. Weil die Seuche so hoch ansteckend sei, sei eine Bekämpfung der Ausbreitung der Seuche dringend geboten.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat den betroffenen Bienenbestand gesperrt und weitere Untersuchungen angeordnet. Darüber hinaus hat es vorsorglich ein Gebiet mit einem Radius von einem Kilometer um das betroffene Bienenvolk als gefährdetes Gebiet ausgewiesen und angeordnet, dass alle Bienenvölker darin amtlich auf den Erreger der „Amerikanischen Faulbrut“ untersucht werden.

Diese Untersuchungen wie auch die weitergehenden Untersuchungen im betroffenen Bestand können aber erst mit Beginn der Flugzeit der Bienen im nächsten Frühjahr durchgeführt werden.

Das Veterinäramt bittet darum, als vorbeugende Maßnahme den Austausch von Bienen, Bienenvölkern und sämtlichem Imkereizubehör bis dahin auf das absolut notwendige Maß zu beschränken und die allgemeinen Vorbeugemaßnahmen zu beachten.

Da die Gefahr der Verbreitung der Bienenseuche auch von leerstehenden Bienenwohnungen ausgehe, bittet das Veterinäramt darum, ihm leerstehende Bienenwohnungen zu melden unter Telefon 02452/133902.

Auskünfte zur Amerikanischen Faulbrut erteilt das Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt ebenfalls unter dieser Nummer.