Bellinghovener Weg bleibt offen

Bellinghovener Weg bleibt offen

Kückhoven (an-o) - Bei den Beratungen des Bezirksausschusses (BZA) stimmten die Mitglieder einhellig gegen einen Antrag der Anwohner des Bellinghovener Weges. Sie hatten den Wunsch geäußert, den Wirtschaftsweg von der Katzemer Straße aus für den Durchgangsverkehr zu sperren.

Mit einer Unterschriftenliste und einer Auflistung der Autos, die in der letzten Zeit die für den Durchgangsverkehr gesperrte Straße in beiden Richtungen befahren hatten, unterstrichen sie ihre Forderung. Der schmale Weg wird gerne als Abkürzung von und zur K32 (Umgehung Bellinghoven) genutzt.

Inzwischen sei gegen die Fahrer Anzeige erstattet worden, wie BZA-Vorsitzender Jürgen Simon informierte. Die Anwohner begründeten ihren Antrag mit gesundheitlichen Schäden durch den Lärm sowie mit der Gefährdung der Schulkinder in der nahen Grundschule. Simon erinnerte daran, dass der Ausbau dieser Straße bis zur Umgehung K 32 schon in der Diskussion gestanden habe, beschlossen sei jedoch bislang nichts.

Schwierige Entscheidung

Ewald Bernath sprach von einer schwierigen Entscheidung. Mit baulichen Speermaßnahmen sollte man warten, bis die Planung von Neu-Immerath in diesem Bereich abgeschlossen sei. Jürgen Simon ergänze, dass zurzeit ein gutachterliches Verfahren für den geplanten Umsiedlungsstandort durchgeführt werde. Es soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das Ergebnis werde dann etwa Mitte Januar 2003 öffentlich ausgelegt. Erst danach könne über eine Sperrung oder über den Ausbau des Bellinghovener Weges beraten werden. Außerdem sei die Benutzung des Wirtschaftsweges durch Verkehrszeichen geregelt. Helfen könnten nur verstärkte Kontrollen durch die Polizei.

Versetzte Schranken aufstellen

Eine Schließung der Ein- und Ausfahrt vom Akazienweg zum Parkplatz an der Kirche hatte die CDU-Fraktion beantragt. Zur Begründung gab Jürgen Simon an, die Ausfahrt werde häufig als Abkürzung genutzt, daher komme es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen Autos Verkehrsteilnehmer und Fußgängern. Zu den Gefahrenpunkten gehört auch der Weg entlang des Pfarrheimes. An der Ausfahrt sei die Sicht durch eine hohe Hecke behindert. Die Ausschussmitglieder empfahlen einstimmig, in beiden Fällen die Aus- und Einfahrten durch versetzte Schranken abzusichern und entlang der Grünfläche eine Hecke anzupflanzen.