Kreis Heinsberg: Beim Zirkusfest der Lebenshilfe zeigen die kleinen Artisten ihr Können

Kreis Heinsberg : Beim Zirkusfest der Lebenshilfe zeigen die kleinen Artisten ihr Können

Nach Bilderbuchfest mit der Buchhandlung Gollenstede und Kino mit dem Roxy Filmtheater war das Zirkusfest anlässlich des 20-jährigen Bestehens der unter dem Namen Triangel zusammengefassten Einrichtungen der Lebenshilfe Heinsberg der dritte Programmpunkt des ersten, kleinen Heinsberger Zirkusfestes der Lebenshilfe.

Vor mehr als 20 Jahren sei man bei der Lebenshilfe auf der Suche gewesen nach einem Namen der Einrichtungen für die Kinder, erklärte Monika Kohnen vom Vorstand der Lebenshilfe in ihrer Begrüßung im Zelt auf der Wiese hinter Begas-Haus und Museumscafé. Da es damals drei gewesen seien, habe man wohl den Namen Triangel gewählt. Heute seien es viel mehr Einrichtungen mit vielen Zweigstellen. Beteiligt an dem Fest waren die Frühförderstellen, die Kindertagesstätten und die Familienzentren.

Tellerdreher und Clowns

Eine Woche lang hatten mehr als 60 Kinder ihre Kunststückchen geübt, die sich gemeinsam mit Niklas, Simone, Sharon und Andrew Lagrin vom Zirkus Regenbogen auf der Bühne im kleinen Zelt vorführten. Durch das Programm führte wie ein großer der kleine Zirkusdirektor Andrew, selbst gerade erst einmal acht Jahre alt. Den Anfang machten „todesmutige“ Akrobaten, die sich, gehalten von den starken Armen Nicklas Lagrins, sogar einen Salto zutrauten.

Die Tellerdreher schafften es mithilfe von Sharon Lagrin, ihren Teller sogar in Bewegung auf ihrem Zeigefinger zu balancieren und sich dabei auch noch selbst um die eigene Achse zu drehen.

Viel Spaß hatten die Zuschauer mit den Clowns, die Zaubertricks mit einer Möhre oder mit einem Zylinder vorführten. Bewunderung ernteten die vier Mädchen, die sich als Luftakrobaten mit ansprechenden Vorführungen im Reifen zeigten.

Ihrem Höhepunkt strebte die Vorführung mit zwei Kindern in einer Kiste zu, durch die lange Schwerter hindurchgeschoben wurden. Im Finale zeigten die jungen Artisten dann kleine Kunststücke mit Feuer, die sie von Nicklas Lagrin gelernt hatten.

Seit zwölf Jahren ist die Familie Lagrin nun schon mit ihrem kleinen Zirkus in Schulen unterwegs, seit etwa fünf Jahren nun auch in Kindertagesstätten. Das Programm sei dort das gleiche, erklärt Nicklas Lagrin. „Man kann alles, man muss es nur wollen“ sei kein Leitspruch, der eine Altersbegrenzung nach unten habe. „Die Kleinen könnten es manchmal sogar noch besser, denn die größeren Kinder würden sich schon zu viele Gedanken machen“, weiß er.