Kreis Heinsberg: Beim Roten Kreuz schrumpfen die Blutvorräte

Kreis Heinsberg : Beim Roten Kreuz schrumpfen die Blutvorräte

Beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes schrumpfen die Vorräte. DRK-Kreisgeschäftsführer Karl-Heinz Dobrowolski erklärte: „Heute stehen aktuell nur noch 600 freie Konserven für unsere Krankenhäuser und Arztpraxen zur Verfügung.”

„Wir müssten mindestens 1000 Konserven haben, um einigermaßen versorgen zu können. Eigentlich brauchen wir einen Drei-Tages-Bedarf, um die Krankenhäuser und Arztpraxen mit allen Blutgruppe jederzeit ausreichend versorgen zu können.” Jetzt müssten Lieferungen an die Krankenhäuser und Arztpraxen gekürzt werden, was kurz- beziehungsweise mittelfristig zu Verschiebungen bei den planbaren Operationen führen könne.

Der DRK-Kreisverband Heinsberg rief die Bevölkerung zu Blutspenden auf. Jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 18 und 68 Jahren darf zur Blutspende; Neuspender dürfen höchstens 59 Jahre alt sein. Frauen dürfen laut Gesetzgeber vier Vollblutspenden in einem Jahr leisten, Männer sechs Vollblutspenden.

Zur Blutspende ist der Personalausweis mitzubringen; Mehrfachspender sollten den Blutspendeausweis vorlegen. Da bei den DRK-Blutspenden ein Arztgespräch geführt wird, vom Blutspender ein Fragebogen ausgefüllt wird und nach der Blutspende ein Imbiss gereicht wird, sollte man für diese lebensrettende Initiative etwa eine Stunde Zeit einplanen.

Die nächsten Blutspendetermine im Kreis Heinsberg: Dienstag, 23. Oktober, 16 bis 20 Uhr, in Haaren, Hauptschule, Haarener Straße 183; Freitag, 26. Oktober, 16 bis 19.30 Uhr, in Süsterseel, Hubertusheim an der Pfarrkirche, Pfarrer-Kreins-Straße; Dienstag, 30. Oktober, 15 bis 20 Uhr, in Erkelenz, DRK-Haus, Zur Feuerwache 8.