"Bei uns ist alles startklar"

"Bei uns ist alles startklar"

Hückelhoven (an-o) - Während die Politiker ihre letzten Kraftreserven mobilisieren, um doch noch ein paar Stimmen einzufangen, ist der Urnengang am Sonntag im Wahlamt der Stadt Hückelhoven quasi gelaufen. Dieter Randerath gibt als Wahlleiter der Stadt Auskunft über die Wahlvorbereitungen.

Nachrichten: Alles im Lot? Alles getan? Kann die Wahl beginnen?

Randerath: Im Prinzip ja.

Nachrichten: Seit wann arbeiten Sie an der Wahl 2002?

Randerath: Die Wahlvorbereitungen laufen seit Februar/März. Da haben wir begonnen, Wahllokale auszusuchen, die Hausmeister in den Schulen zu informieren. Drei Verwaltungsangestellte waren von Anfang an damit befasst.

Nachrichten: Sie sind zum ersten Mal Wahlleiter. Viel Arbeit?

Randerath: Ja, sehr viel Arbeit. Ich musste sehen, dass ich die Mitarbeiter in den Wahlvorständen zusammen bekomme. Die rekrutieren sich aus Mitarbeitern der Verwaltung und aus den Parteien, aber auch aus Leuten, die ich halt so kenne.

Nachrichten: Die Wahlhelfer machen ihre Arbeit ehrenamtlich.

Randerath: Richtig. Die bekommen dafür eine Wahlhelferentschädigung.

Nachrichten: Wie viele Wahlhelfer sind im Stadtgebiet im Einsatz?

Randerath: Am Wahltag sind insgesamt 189 Personen in 25 Wahllokalen sowie vier Briefwahlvorstände im Einsatz, jeweils sechs Personen besetzt. Plus 15 Leute im Wahlamt.

Nachrichten: Wann spätestens muss ich meine Briefwahlunterlagen angefordert und bis wann muss ich meine Wahl per Brief abgegeben haben?

Randerath: Die Antragsfrist für Briefwahl endet am Freitag um 18 Uhr. Bis dahin können beim Wahlamt hier im Rathaus noch Wahlscheine beantragt werden. Wer seine Briefwahlunterlagen mit der Post abschickt, muss sie spätestens Samstag eingesteckt haben. Wir haben eine Vereinbarung mit der Post, dass die Briefkästen alle samstags geleert werden. Wir holen die Wahlwahl-unterlagen rechtzeitig vor der Auszählung bei der Post ab.

Nachrichten: Hat die Zahl der Briefwähler im Vergleich zur letzten Bundestagswahl zugenommen.

Randerath: Eindeutig ja. Wir haben jetzt schon über 4200 Briefwahlanträge. Ich rechne damit, dass es so um die 4500 werden.

Nachrichten: Gibt es in Hückelhoven, wie in anderen Städten, bei dieser Wahl eine neue Zuschneidung der Wahlbezirke?

Randerath: Nein. Die Wahlbezirke sind identisch mit denen der Bundestagswahl 1998.

Nachrichten: Wie steht es mit der Zahl der Wahlberechtigten?

Randerath: Die ist höher als die vor vier Jahren. Wir haben am Sonntag 27.349 Wahlberechtigte, 1998 waren es 25.424. Das sind zu einem Teil Erstwähler, zum Teil aber auch Zugezogene.

Nachrichten: Kann es jetzt noch große Probleme geben?

Randerath: Nur wenn alle Rechner ausfallen. Wir werden am Sonntag ein vorläufig amtlich festgestelltes Endergebnis haben.