Hückelhoven: Bei Großübung im Tunnel aktiv

Hückelhoven : Bei Großübung im Tunnel aktiv

Das Technische Hilfswerk (THW) Hückelhoven veröffentlichte seinen Jahresbericht für 2007. Insgesamt 12.000 Stunden leisteten die ehrenamtlichen Helfer für den Katastrophenschutz in der Region und darüber hinaus.

Von großen Unglücken blieben die ehrenamtlichen Helfer 2007 weitgehend verschont. Lediglich der Sturm Kyrill im Januar erforderte die Hilfe der Hückelhovener Helfer im Landkreis Olpe.

Haupteinsatzschwerpunkt waren daneben die Unterstützung der Feuerwehren bei Großbränden, insbesondere durch Beratung im Umgang mit angeschlagenen Gebäuden. Dazu wird ein speziell ausgebildeter Baufachberater eingesetzt.

Auch zur Unterstützung der Polizei mussten die Hilfskräfte mehrfach ausrücken. Hier war vor allem das Know How des THW für Ausleuchtungen gefragt. Auch die NATO Air-Base in Geilenkirchen bat das Hückelhovener THW um Unterstützung bei der Beleuchtung einer Grenzanlage.

Grenzüberschreitend waren die Helfer in der Nähe von Roermond aktiv, wo in einem neuen Verkehrstunnel eine mehrtägige Großübung der niederländischen Feuerwehren stattfand, die ebenfalls den Ortsverband Hückelhoven des THW zur Unterstützung angefordert hatten.

Insgesamt engagieren sich im THW Ortsverband Hückelhoven 153 Helfer. Damit wuchs der Ortsverband um vier Helfer im Vergleich zum Vorjahr.