Kreis Heinsberg: Beeindruckt von Vielfalt der Lebenshilfe-Angebote

Kreis Heinsberg : Beeindruckt von Vielfalt der Lebenshilfe-Angebote

Auf Initiative des Heinsberger Bundestagsabgeordneten Leo Dautzenberg besuchte jetzt der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Unna, Hubert Hüppe, die Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe in Oberbruch.

Hüppe ist Mitglied des Fraktionsvorstandes der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und deren Beauftragter für die Belange der Menschen mit Behinderung. Daneben ist er auch Mitglied des Bundesvorstandes der Lebenshilfe.

Begleitet wurden die beiden Bundestagsabgeordneten von Vertretern der Kreis-CDU, Mitgliedern des Vorstandes der Lebenshilfe mit Geschäftsführer Edgar Johnen sowie Mitgliedern des Werkstattrates mit dessen Vorsitzenden, Norbert Voigt.

Hubert Hüppe zeigte sich nach dem Rundgang durch die drei Werkstattbereiche beeindruckt von den vielfältigen Produktionsbereichen und Angeboten. Im Anschluss an den Rundgang nahm sich die Gruppe ausreichend Zeit für einen Gedankenaustausch.

Die Themen Bioethik und Pränataldiagnostik wurden breit diskutiert. Der gesamte Teilnehmerkreis war sich einig, dass es gelte, uneingeschränkt für das Lebensrecht aller Menschen einzutreten. Grenzen dürften sich nicht weiter verschieben, denn Behinderung gehöre zum Menschsein. Hüppe: „Es gilt, gemeinsame Lebensräume zu schaffen.”

Darüber hinaus wurde auch über die Zukunft der Werkstätten gesprochen. Interessiert nahmen die Abgeordneten zur Kenntnis, dass die Werkstätten in Oberbruch bis zum Jahr 2018 von derzeit 1008 Arbeitsplätzen auf 1100 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung erweitert werden sollen.

Dieser wachsende Bedarf an Werkstattplätzen kollidiere allerdings mit den großen Schwierigkeiten, Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Hüppe und Dautzenberg bedankten sich für die Besuchsmöglichkeit bei der Lebenshilfe: „Es ist immer informativer, sich etwas vor Ort anzuschauen, als sich seine Meinung nur aufgrund von Papier zu bilden.”

Hüppe weiter: „Ich bin beeindruckt von den Leistungen hier in Oberbruch. Grundsätzlich und als Mitglied des Bundesvorstandes werde ich mich weiterhin für die Lebenshilfe engagieren. Gerne bin ich zu diesem Besuch in den Kreis Heinsberg gekommen, insbesondere da ich mit Leo Dautzenberg ja bereits über Jahre persönlich und freundschaftlich verbunden bin. Vielleicht können wir den Leo zu einem finanzpolitischen Thema auch einmal im Kreis Unna begrüßen.”