Kreis Heinsberg: Beeindruckende Bandbreite bei Schaaf in Erkelenz

Kreis Heinsberg : Beeindruckende Bandbreite bei Schaaf in Erkelenz

Rund 60 interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich zum ­Early-Birds-Technologiefrühstück von Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) und Fachhochschule (FH) Aachen. Diesmal war die Schaaf GmbH & Co. KG in Erkelenz der Gastgeber.

Den Impulsvortrag hielt Professor Alexander Ferrein vom FH-Lehrgebiet Robotik und Grundlagen der Informatik , Leiter des FH-Instituts für Mobile autonome ­Systeme und kognitive Robotik. Neben Grundlagen zum Thema Robotik stellte er vor allem den Serviceroboter Pepper vor, dessen Einsatzpotenziale am Institut erforscht und weiterentwickelt werden.

Insbesondere in Point-of-Sales-Anwendungen (an Verkaufs- oder Einkaufsstellen) könnte Pepper zukünftig anzutreffen sein. Getestet wurde beispielsweise schon, wie ältere Menschen oder Kinder darauf reagieren, wenn der rollende Roboter mit ihnen interagiert.

Danach präsentierte Thomas Lönes die Entwicklung der Schaaf GmbH & Co. KG von ihren Ursprüngen 1977 bis heute. Das Unternehmen entwickelt Schraubspannvorrichtungen unter anderem für Maschinenbauunternehmen, für Kraftwerke und Raffinerien, für Hoch-, Tief- und Bergbau sowie für Schiffsmotoren. Schaaf ist weltweit tätig und hat eine Niederlassung in China.

Seit der Übernahme durch den seinerzeit ersten Mitarbeiter des Firmengründers Martin Schaaf und heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Ralf Köllges im Jahr 1990 mit damals noch sechs Kollegen ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und beschäftigt heute mehr als 100 Menschen. Im Jahr 2000 erfolgte der Einzug in ein komplett neues Firmengebäude im Gewerbe- und Industriepark Commerden, das im Zuge des Wachstums schon mehrfach erweitert werden musste.

Neben der rasanten Entwicklung und technischen Kompetenz beeindruckte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Treffens vor allem die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten der High-Tech-Produkte des Unternehmens.

Nach dem traditionellen Frühstücksbuffet auf Einladung von WFG und FH in lockerer Netzwerkatmosphäre folgten viele Anwesende noch dem Angebot, in kleineren Gruppen die Konstruktion und Produktion des Gastgebers zu besichtigen.