Hückelhoven/Erkelenz: Bauhof kann sich durchaus sehen lassen

Hückelhoven/Erkelenz : Bauhof kann sich durchaus sehen lassen

Die Ergebnisse des interkommunalen Vergleichs der Bauhöfe in Nordrhein-Westfalen wurden jetzt im Hückelhovener Bauausschuss vorgestellt: Die Ausschussmitglieder nahmen ihn mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis. Im Vergleich der Gemeinden und Städte der „Größenklasse fünf” (30.000 bis 50.000 Einwohner) schnitt der Hückelhovener Bauhof allerdings durchaus gut ab.

Über zwei Jahre hinweg hatte die Stadt an einem freiwilligen Vergleichsring der „Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement” (KGSt) teilgenommen. Ziel dieses sogenannten Brenchmarkings war es, die Qualität und Kosten einer Dienstleistung zu untersuchen und bei Bedarf zu verbessern.

Dafür wurde zwei Jahre lang nach einem bestimmten Schlüsselsystem über die Personal-, Betriebs- und Unterhaltungskosten genau Buch geführt. So konnte eine verbindliche Basis geschaffen werden, auf der die Kosten anonym verglichen werden konnten.

Aus der direkten Nachbarschaft nahm auch Erkelenz an der Untersuchung teil. Ein direkter Vergleich der beiden Gemeinden ist jedoch aufgrund der Anonymität der Vergleichszahlen nicht möglich.

Die Überprüfung des Bauhofes war für die Verwaltung sinnvoll geworden, nachdem er vor zwei Jahren als Servicebetrieb für ein vielfältiges Aufgabenspektrum eingesetzt wird und durchaus mit einem Gewerbebetrieb gleichzusetzen sei, wie es in der Auswertung hieß. Analysiert wurden die Kosten für Erhalt und Pflege der Grünflächen und Straßen sowie des Winterdienstes.