Hückelhoven: Bach stellt höchste Anforderungen

Hückelhoven : Bach stellt höchste Anforderungen

Ein festliches Aufgebot glänzender Solisten erwartet die Besucher des nächsten „con brio”-Konzertes, das den Brandenburgischen Konzerten von Johann Sebastian Bach gewidmet ist.

Das Konzert beginnt am Freitag, 11. April, um 20 Uhr in der Hückelhovener Aula.

Bach lässt in seinen Brandenburgischen Konzerten, der Tradition der Barockzeit folgend, gleich mehrere Soloinstrumente im Wettstreit mit dem Orchester musizieren. Dabei übertrifft er seine Zeitgenossen in der Vielfalt der Instrumente und ihrer Kombinationen. So ist die Solistengruppe des zweiten Konzerts mit Flöte, Oboe, Trompete und Violine besetzt, im vierten wetteifern zwei Flöten mit der Solovioline, im fünften schließlich steigert sich das Cembalo, sonst als Begleitinstrument untergeordnet, zum virtuosen Hauptinstrument, das von Flöte und Violine unterstützt wird.

In all diesen Solostimmen stellt Bach höchste Anforderungen an die Spieler; das Kammerensemble Ouvertüre kann sie mit hervorragenden Meistern ihres Fachs besetzen. Stefan Palm lehrt Cembalo und Alte Musik an der Musikhochschule Köln/ Aachen; er ist Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe. Peter Scheerer, der den höchst anspruchsvollen Trompetenpart übernimmt, gilt als einer der führenden Virtuosen auf der Barocktrompete.

Die vielseitigen Blockflötistinnen Tomma Wessel und Ines Rasbach konzertieren in namhaften Ensembles der Alten und Neuen Musik. Welch hervorragende Musiker in der Jülicher Musikszene wirken, zeigen Gerda Schwartz und Bernd Schulz an Flöte und Oboe. Leiterin und zugleich Solistin des Ensembles ist die Geigerin Susanne Trinkaus.

Der große Violinpädagoge Max Rostal schrieb über sie: „Ich war jedes mal beeindruckt von ihrem großen Können und der Eigenschaft, wirklich musikalisch zu interpretieren.” Erst die Zusammenarbeit von „con brio” mit den Schlosskonzerten Jülich macht das außergewöhnliche Musikerlebnis in der Hückelhovener Aula möglich.