Wegberg: Ausstellung zum Unfall auf dem Grenzlandring

Wegberg : Ausstellung zum Unfall auf dem Grenzlandring

Am kommenden Samstag jährt sich zum 50. Mal der folgenschwere Unfall auf der einst berühmten „Grenzlandring-Rennstrecke” in Wegberg.

Im Gedenken an dieses Ereignis, bei dem am 31. August 1952 13 Menschen starben (darunter fünf Kinder) und zahlreiche verletzt wurden, veranstaltet die Stadt Wegberg eine Ausstellung.

Der Unfall in der Roermonder Kurve - auf einer der schnellsten Rennstrecken der Welt -verursachte eine große Diskussion um die Sicherheit im Auto- und Motorradrennsport und bedeutete das Ende des Grenzlandrings als Rennstrecke.

Das endgültige Aus wurde 1953 - ein Jahr nach dem schweren Unglück auf dem neun Kilometer langen Kurs - bekannt gegeben. In den Monaten zuvor hatte es erhebliche Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen auf der Wegberger Rennstrecke gegeben.

Die Ausstellung im Rathaus wurde von Stadtarchivar Thomas Düren zusammengestellt und ist auf vier Ausstellungstafeln zu besichtigen.

Neben Erklärungstexten können die Besucher auch mehrere Fotos und Zeitungsberichte aus dem Wegberger Stadtarchiv über das damalige Ereignis sehen. Das Unglück von 1952 brachte die Schwalmstadt weltweit in die Schlagzeilen.

Die Ausstellung über das Unglück auf dem Grenzlandring wird am Montag, 2. September, eröffnet und geht bis Freitag, 13. September. Schulklassen, die an einer gemeinsamen Besichtigung interessiert sind, können sich an das Stadtarchiv wenden, 02434/83471.