Wegberg: Aufforstung steht ganz oben auf dem Plan

Wegberg : Aufforstung steht ganz oben auf dem Plan

Im Hauptausschuss wurde der Forstwirtschaftsplan für 2010 vorgestellt. Es sollen die in diesem Jahr begonnenen Maßnahmen konsequent fortgeführt werden, hieß es in der Beschlussvorlage.

Ziel sei es, „in wirtschaftlicher, aber auch sozioökonomischer Weise zu stabilen und leistungsfähigen Waldgesellschaften zu kommen”. Der Hauptteil der Arbeit werde sich aus den Aufforstungsflächen ergeben.

Davon betroffen sind insbesondere der Beecker Wald bis nach Gerichhausen und der ehemalige Sportplatz in Wildenrath. Die Aufforstungen seien erforderlich geworden, weil witterungs- und altersbedingt Waldbestände an die biologische Kapazitätsgrenze gekommen seien und so auch aus Gründen der Verkehrssicherung für die Bürger zu Gefahrenpunkten geführt hätten.

Daher gelte es, diese Bestände zügig zu beseitigen, um den Besuch des Waldes für die Bürger gefahrlos zu gestalten. Die Aufforstung sieht artenreiche und standortgerechte Mischbestände aus Rotbuche, Douglasie, Küstentanne und diversen Straucharten vor.

Der Forstwirtschaftsplan wurde vom Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde erstellt und sieht für die genannten Maßnahmen Kosten in Höhe von rund 73.400 Euro vor. Durch Holzeinschlag und Holzverkauf werden Einnahmen in Höhe von rund 18.500 Euro erwartet. Der Hauptausschuss gab einstimmig grünes Licht und schlug dem Rat vor, die Haushaltsmittel einzuplanen.