Selfkant-Tüddern: Auf Schusters Rappen Selfkant entdecken

Selfkant-Tüddern : Auf Schusters Rappen Selfkant entdecken

Anknüpfend an den großartigen Erfolg der beiden Vorjahre, veranstaltet der Zweckverband für Tourismus „Der Selfkant” in Zusammenarbeit mit der „Wandelsportvereniging de Grenslopers” in Onderbanken einen weiteren grenzüberschreitenden Wandertag „Go West”. Er findet am Sonntag, 8. August, statt.

Start und Ziel ist diesmal das Rathaus in Selfkant-Tüddern, wo eine Meldestelle eingerichtet ist. Zwischen 8 und 13 Uhr können sich hier die Wanderfreunde für die sieben-, 14- oder 21-Kilometer-Wanderungen kostenfrei eintragen lassen.

Die besonders gut und zweisprachig beschilderte Wanderroute von unterschiedlicher Länge führt zunächst in die bei der Sittard gelegene Schwienswei, einem weitläufigen Naturschutzgebiet. Entlang des Rodebaches gelangt man schließlich in den historischen Ort Millen, wo nach 4,2 Kilometer in der Zehntscheune sich die erste Kontrollstelle befindet. Hier können die Wanderer mit geringer Ausdauer bereits ihre Rückreise antreten.

Auf Schusters Rappen geht es weiter durch grenzüberschreitende Auenlandschaften, bis schließlich nach 6,6 Kilometer in Isenbruch, dem westlichsten Ort der Bundesrepublik, das Schützenheim und damit die zweite Kontrollstelle erreicht ist.

Hier kann man sich schließlich für die 21-Kilometer-Wanderstrecke entscheiden, falls die Kräfte es noch zulassen. Dieses letzte Teilstück zeichnet sich durch eine besonders reizvolle Landschaft aus.

In der „Wandelsportvereniging de Grenslopers” hat der Zweckverband „Der Selfkant” einen erfahrenen Mitorganisator gefunden, gehört er doch dem Nederlandse Wandelsport Bond an, der im Laufe des Jahres landesweit unzählige Wanderfreunde im wahrsten Sinne auf die Beine stellt.

Dieser Verein sorgt wie eine professionelle Cateringfirma für das leibliche Wohl in allen drei Meldestellen.

Zählte man im vergangenen Jahr bereits 277 Teilnehmer, die aus dem Drei-Ländereck Deutschland, Niederlande und Belgien kamen, sind die Organisatoren erneut guter Hoffnung, diese Zahl zu toppen.

Sollte Petrus schließlich noch seinen Segen dazu geben und für gutes Wanderwetter sorgen, verspricht die Veranstaltung, wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis zu werden.