Kreis Düren: Auf Jobsuche ist mancher Bewerber beratungsresistent

Kreis Düren : Auf Jobsuche ist mancher Bewerber beratungsresistent

In Kooperation mit den übrigen Akteuren auf dem regionalen Ausbildungsmarkt hat Agentur für Arbeit Düren bis zum Jahresende 2006 für 70 Prozent der Ausbildungsplatzbewerber, die Ende September noch unversorgt waren, eine Lösung für den beruflichen Einstieg gefunden.

Dirk Hohenböken, Leiter der Agentur für Arbeit, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Unsere gemeinsamen Anstrengungen im Rahmen des Ausbildungskonsenses haben sich ausgezahlt. Einen wesentlichen Beitrag zur Entspannung der Situation haben natürlich auch die Sonderprogramme des Bundes und des Landes geleistet.”

Das erhebliche Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Ausbildungsplätzen stellte 2006 eine massive Herausforderung dar. Zum Abschluss des Berufsberatungsjahres Ende September waren in der Region noch 208 Ausbildungsplatzbewerber unversorgt, 17 Prozent mehr als 2005. Ihnen standen lediglich noch 35 unbesetzte betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber, fast 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Fast 50 Bewerber waren auch Ende 2006 noch ohne Ausbildungsplatz. Hohenböken bedauert dies, betont jedoch: „Ein Großteil dieser Jugendlichen hat keines der zahlreichen Angebote angenommen und sich für andere Überbrückungsmöglichkeiten entschieden. Ich befürchte, dass wir einen Großteil später als Arbeitslose wiedersehen werden.”

Die Agentur für Arbeit appelliert an die Unternehmen, im laufenden Jahr wieder möglichst viele Ausbildungsplätze anzubieten, damit ihnen künftig genügend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen. Ausbildungsstellen können der Agentur für Arbeit per Telefon 02421/124 777 oder Telefax 02421/124 390 gemeldet werden.