Hückelhoven: Auf der Suche nach Traumberuf ab ins „Camp”

Hückelhoven : Auf der Suche nach Traumberuf ab ins „Camp”

Wie finde ich meinen Traumberuf? Wo liegen eigentlich meine persönlichen Stärken? Und welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in meiner Region?

Wichtige Fragen, die 26 Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Peter-Jordan-Schule In der Schlee sich im Rahmen eines Berufsorientierungscamps selbst beantworten.

An fünf Tagen gastieren die Jugendlichen in den Räumlichkeiten des Oswald-von-Nell-Breuning-Hauses in Herzogenrath und lernen verschiedene Berufsfelder anschaulich kennen. So berichten Auszubildende aus erster Hand von ihren Erfahrungen im Lehrbetrieb, außerschulische Trainer coachen die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Jobrecherche per Telefon, Internet und Branchenbuch.

Ergänzt wird das Programm durch attraktive Spiel- und Sport-Events, zum Beispiel einen ausgedehnten Besuch im Klettergarten. Zum Abschluss des Berufsorientierungscamps präsentieren die jungen Campteilnehmer die Ergebnisse ihrer mehrtätigen „Arbeitsmarktforschung” vor ihren Mitschülern und Lehrkräften.

Möglich wurde das Berufsorientierungscamp an der Peter-Jordan-Schule durch 7500 Euro Fördermittel aus dem Innovationsprojekt „Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten” der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung.

Hans Leo Lowis, Schulleiter an der Peter-Jordan-Schule, erklärt die Vorteile des Berufsorientierungscamps: „Um Fehlentscheidungen bei der Berufswahl vorzubeugen, sollten Jugendliche sich frühzeitig mit der Arbeitswelt auseinandersetzen. Das Berufsorientierungscamp bietet unseren Achtklässlern die Möglichkeit, an einem attraktiven außerschulischen Lernort ihre Chancen und Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt zu erkennen.

Zusätzlich wird durch den Campaufenthalt ihr Selbstbewusstsein und ihre Teamfähigkeit gestärkt.” Die Erkenntnisse aus dem Campaufenthalt fließen in die Regelangebote der innerschulischen Berufswahlorientierung ein.

Für das Jahr 2008 stellt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen von „Zukunft fördern” 7,5 Millionen Euro an Fördermitteln bereit, insgesamt werden nordrhein-westfälische Schulen bis 2010 mit rund 30 Millionen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur innerschulischen Berufsorientierung unterstützt.