Erkelenz/Wegberg: Auf den Spuren der Wassertürme

Erkelenz/Wegberg : Auf den Spuren der Wassertürme

Den 70. Geburtstag der beiden Wassertürme in Uevekoven und Matzerath, nahmen die Stadt Wegberg, die Kreiswasserwerke Heinsberg sowie Architekt Norbert Kostka zum Anlass, sich mit dem Thema Wassertürme zu beschäftigen.

Und so gab es zum „Tag des offenen Denkmals” unter dem Motto „Licht statt Wasser” abends ein ungewöhnliches Schauspiel zu bewundern: Die drei Wassertürme in Uevekoven, Arsbeck und Matzerath waren am Wochenende durch eine Lichtinstallation miteinander verbunden.

Wegberg und Erkelenz seien dafür genau die richtige Gegend, schwärmte der„wasserturmvernarrte” Kostka. Er ist derart begeistert von Wassertürmen, dass er nicht nur ein Buch über sie verfasst hat, sondern auch den Uevekovener Wasserturm für seine Zwecke umbaute. Seitdem lebt und arbeitet der Architekt in dem umgebauten Gebäude. Darüber hinaus ist er Mitglied in der „Deutsch Internationalen Wasserturm Gesellschaft”.

Über diesen Kontakt kam es dazu, die Wassertürme im Erkelenzer Land in den Denkmal-Tag einzubeziehen. Zum Auftakt stellte Kostka bei einer Ausstellung „Wassertürme in Deutschland”, bei der die unterschiedlichen Typen und Funktionen von Wassertürmen aufgezeigt wurden, in der Wegberger Kreuzherrengalerie sein Buch „Wassertürme in Wegberg” vor. Wer mehr über die Türme in Arsbeck, Matzerath, Uevekoven, Wegberg und Dalheim-Rödgen wissen möchte, erfährt darin sehr viel.

Aber nicht nur die „Lichtspiele” galt es zu erleben. Die drei Wassertürme waren und sind auch durch eine 34 Kilometer langen Radweg miteinander verbunden. Diese Wege waren bereits während des Wegberger Stadtmarketings in Zusammenarbeit mit dem Heinsberger Tourist Service (HTS) unter dem Stichwort, „Auf den Spuren der Wassertürme” vorgestellt worden.