Wegberg: Auf dem Lande wird schneller gefahren als in den Städten

Wegberg : Auf dem Lande wird schneller gefahren als in den Städten

Mobil und sicher im Alter, unter diesem Thema hatte die Stadt Wegberg und Senioren der Stadt im Rahmen der ersten Wegberger Seniorenwoche in das Rathaus eingeladen.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeisterin Hedwig Klein übernahmen Frank Meuffels und Klaus Jansen von der Kreispolizeibehörde die Gestaltung des Nachmittages. Egal, ob als Fußgänger, Rad- oder Autofahrer oder als Mitfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Alter ist bei der Nutzung von Verkehrsmitteln besondere Vorsicht notwendig.

Dies gilt insbesondere „auf dem Lande”.„ Dort, so zeigt die Statistik, wird weitaus schneller gefahren als in den Städten”, so Meuffels. Besondere Vorsicht sollten die Verkehrsteilnehmer an Zebrastreifen walten lassen.

„Viele sind der Ansicht, dass dort ein Überqueren der Straße gefahrlos möglich ist. Doch hier geschehen oft Unfälle, da die Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten nicht aufeinander abstimmen”, so die Kreispolizisten. Mit anschaulichen Beispielen und in ansprechender Art wurden Gefahrenquellen aufgezeigt, aber auch alle Fragen beantwortet.

Auf den Hinweis einer Bürgerin auf einen Gefahrenpunkt für Verkehrsteilnehmer in Arsbeck bat Bürgermeisterin Klein, ihr solche Erfahrungen mitzuteilen; sie werde sie dann an die entsprechenden Stellen weitergeben.

Dem informativen Vortrag schloss sich ein Fahrrad-Check auf dem Rathausplatz für die Teilnehmer an, die mit dem Fahrrad gekommen waren. Es gab jedoch außer einigen Hinweisen zum Nutzen von Bremsen und richtigem Reifendruck keine Beanstandungen.

Die Seniorenwoche läuft noch bis zum 31. Oktober mit verschiedenen Veranstaltungen.