Heinsberg: Auf dem Burgberg-Plateau feiern Gaukler, Händler und Handwerker

Heinsberg : Auf dem Burgberg-Plateau feiern Gaukler, Händler und Handwerker

Das historische Burgberg-Plateau vor den Ruinen der ehemaligen Heinsberger Burg verwandelt sich vom 19. bis 21. Dezember in ein Lager aus dem Mittelalter. Kerzen und Öllampen sorgen in der Dämmerung für ein romantisches Lichtermeer.

An den Ständen vor den Zelten bieten Krämer und Handwerker ihre Waren feil. Auf der Bühne, aber auch zwischen den Zelten unterhalten Gaukler und Possenreißer die Gäste mit ihren Kunststücken und Späßen.

Auch Musik und Gesang der Spielleute gehört in die längst vergangene Zeit. „Manch eine Kuriosität aus dem fernen Mittelalter harret Euer”, versprechen die Gäste, die nicht nur mit ihrem Handeln, sondern auch mit ihrer Sprache eine längst vergangene Zeit zum Leben erwecken werden.

Lebendige Geschichte zu erleben, dazu bietet der Mittelaltermarkt auf dem Burgberg am Freitag, 19. Dezember, von 16 bis ca. 21 Uhr, am Samstag, 20. Dezember, von 11 bis ca. 21 Uhr, und am Sonntag, 21. Dezember, von 11 bis ca. 18 Uhr Gelegenheit.

„Zu dem Rufen der Händler und Handwerker und den anmutigen Klängen der Instrumentarien der Spielleute vernehmet, dass insbesondere die Kindlein aus dem Staunen nicht herauskommen werden”, heißt es in der Ankündigung der historischen Gäste, die mit einem Fanfarensignal zum Auftakt an ihr Tagwerk gehen. Eine Geschichtenerzählerin nimmt ihre Zuhörer bereits am Eröffnungstag um 18.45 Uhr mit auf eine fantasievolle Reise in die Vergangenheit, zu Riten und Mythen der Weihnachtszeit.

Dudelsäcke und Schalmeien erklingen am Samstag um die Mittagszeit. Abgelöst werden die Musiker von Gauklern und Zauberern, die ihre Kunst zeigen. Höhepunkt des abwechslungsreichen Programms ist um 19 Uhr das große Abschlussspektakel, das alle Akteure noch einmal vereint.

Auch am dritten Tag, dem „Tag des Herrn”, wartet auf die Besucher wie an den Vortagen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Staunen werden sie sicherlich über den Barbier Rod au Trottoir, wenn dieser seine Kunst zeigt. Denn er beschränkt sich nicht nur auf Rasuren und Haare kürzen, sondern betätigt sich auch als Heiler.

Natürlich sind auch wieder die Ritter in ihren schmucken Rüstungen und mit ihren interessanten Waffen dabei. In gleich zwei Tavernen kümmert man sich um das leibliche Wohl der Besucher. In der Giftküche kommen Liebhaber von Tee und Mokka auf ihre Kosten.