Heinsberg: Auf Bittprozession für den Frieden gebetet

Heinsberg : Auf Bittprozession für den Frieden gebetet

Ein Zeichen setzen gegen einen drohenden Krieg im Irak - das war das Ziel einer ökumenischen Bittprozession, die 300 evangelische wie katholische Christen am späten Sonntagnachmittag in Heinsberg vereinte.

Man wolle ganz bewusst keine Demonstration veranstalten und auch keine Argumente austauschen, sondern sich schweigend auf den Weg machen und im Stillen für den Frieden beten, so Pfarrer Joachim Lyhs zu Beginn in der evangelischen Christuskirche, wo es keinen freien Platz mehr gab.

„Lasst uns wandern im Licht des Herrn und darum bitten, dem Frieden Kraft zu verleihen”, bat er die Gläubigen. Viele Teilnehmer trugen Lichter als sichtbare Zeichen der Hoffnung auf Frieden durch die Stadt - ältere wie jüngere Menschen, Eltern mit ihren Kindern, Großeltern mit ihren Enkelkindern.

Nach Gedanken des legendären Martin Luther King sowie einem gemeinsamen Lied hatten sich die Teilnehmer auf den Weg nach St. Gangolf gemacht. Dort fand die Prozession mit dem Gebet des Heiligen Franziskus und dem Segen ihren Abschluss.