Erkelenz: Auch nach 50 Jahren noch frohgemut „Glückauf”

Erkelenz : Auch nach 50 Jahren noch frohgemut „Glückauf”

Es war ein großartiges Konzert, das die Sänger des Werkschores „Glückauf” der Firma Wirth zum 50-jährigen Chorbestehen gemeinsam mit dem Orchester der Jungen Philharmonie Düsseldorf sowie den Solisten Sabine Vinke (Sopran) und Stefan Vinke (Tenor) im festlich geschmückten Atrium des Cusanus-Gymnasiums in Erkelenz aufführten.

Die Organisatoren des Jubiläumskonzertes konnten durchaus mit dem musikalischen Abend zufrieden sein. Waren ihrer Einladung zu diesem hochkarätigen Konzert mit vielen Texten der berühmtesten Männerchor-Werke, die Besucher doch sehr zahlreich gefolgt, so dass das Atrium an diesem Abend beinahe bis auf den letzten Platz besetzt gewesen war.

Mit einer Kantate „Dir, Seele des Weltalls” (KV 429) des großen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791) eröffnete der Werkschor unter der Leitung von Alexandra Simons mit einem kraftvollen und lebendigen „Allegro moderato” das Konzert.

Wundervoll anzuhören war auch die Aria „Andante di molto”, die der Sopranistin Sabine Vinke mit ihrer schönen Stimme Leben einhauchte. Ebenfalls von Mozart erklang die Weihe des Gesangs des „Priesterchores” aus der Oper „Die Zauberflöte.”

Viel Beifall erhielten auch die Musiker der Jungen Philharmonie Düsseldorf, die zauberhaft die Ouvertüre zur Oper „Fidelio” des Komponisten und Pianisten Ludwig van Beethoven (1770 bis 1827) spielten.

Begeistert zeigte sich die Zuhörerschar auch von der kraftvollen Stimme des „Heldentenors” Stefan Vinke, der unter der Leitung von Dirigent Guido Harzen die Arie des Florestan aus der Oper „Fidelio” zum Besten gab.

Nicht fehlen in der Reihe berühmter Männerchor-Werke durfte sicherlich der Chor der Gefangenen aus der Oper „Nabucco” des großen italienischen Opernkomponisten Giuseppe Verdi (1813 bis 1901).

Die Legende vom Kleinzack aus der Oper „Hoffmanns Erzählungen” des in Köln geborenen Komponisten Jacques (Jakob) Offenbach (1819 bis 1880) war ebenso ein Ohrenschmaus für die Zuhörer, wie die beiden Solo-Arien aus Verdis Opern „Der Maskenball” und „Rigoletto”.

Neben den vielen musikalischen Höhepunkten ließ es sich der Werkschor nicht nehmen, verdiente Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Chor zu ehren.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Franz Gierlings und Josef Steffens sowie für 40-jährige Heinz Reiners ausgezeichnet. Ehrengast des Abends war Dr. Elisabeth Schafhausen-Haack, deren Mann den Werkschor vor 50 Jahren neu gegründet hattte.