Kreis Düren: Arbeitsmarkt trotzt dem ausbleibenden Frühling

Kreis Düren : Arbeitsmarkt trotzt dem ausbleibenden Frühling

Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren ist im März leicht um 1,4 Prozent gesunken. 10.714 Männer und Frauen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 153 weniger als Ende Februar. Die Arbeitslosenquote ist kreisweit auf 7,9 Prozent gefallen, liegt im Raum Jülich mit sieben Prozent aber weiterhin deutlich unter der im Raum Düren (8,3 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren um 604, was einem Plus von sechs Prozent entspricht.

„Nach dem üblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu Beginn des Jahres im kältesten März seit mehr als 100 Jahren ist dennoch ein Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Region Aachen-Düren zu verzeichnen“, kommentiert Gabriele Hilger, die Leiterin der Agentur für Arbeit Aachen Düren die aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Daran zeigt sich, dass der Arbeitsmarkt robust ist.“

Im März 2013 war im Bereich der Arbeitslosenversicherung ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 160 auf nunmehr 3176 Personen (minus 4,8 Prozent) zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr sind 376 Personen (plus 13,4 Prozent) mehr arbeitslos als im März 2012.

Für die Langzeitarbeitslosen (Hartz IV) verzeichnete die Job-com des Kreises Düren eine leichte Erhöhung. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl der in der Grundsicherung betreuten Menschen um sieben auf 7538 Personen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutete dies einen Anstieg um 228 Personen (plus 3,1 Prozent).

Im Bezirk Aachen-Düren haben sich bis Ende März schon 6559 Jugendliche für eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 1348 oder 25,9 Prozent mehr junge Menschen. Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf den doppelten Abitur-Jahrgang zurückzuführen. Allerdings wurden im gleichen Zeitraum der Arbeitsagentur nur 4318 Ausbildungsstellen gemeldet, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 337 Stellen oder 7,2 Prozent bedeutet.

(tp)