Kreis Düren: Arbeitslosigkeit: Fachkräfte müssen nicht lange suchen

Kreis Düren : Arbeitslosigkeit: Fachkräfte müssen nicht lange suchen

Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Düren ist im September von 11.044 auf 10.788 gesunken, die Arbeitslosenquote ist von 8,2 auf acht Prozent gesunken. Im Bereich der Geschäftsstelle Düren betrug die Quote 8,3, in Jülich sieben Prozent.

„Die Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren profitierte vom Beginn von Ausbildungen und weiteren Schulbesuchen in besonderem Maße“, kommentierte Jürgen Koch, derzeitiger Leiter der Arbeitsagentur Aachen-Düren, die Zahlen „Hinzu kommen zahlreiche Ausbildungsabsolventen, die nach kurzer Arbeitssuche zügig wieder eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.“ Der Fachkräftebedarf in der Region sei auf einem „konstant hohen Niveau“, sagte Koch. Die Agentur für Arbeit wolle daher Menschen mit Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen.

Koch: „Abgeschlossene Berufsausbildungen oder Weiterbildungen sind die besten Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit.“ Im Bereich der Arbeitslosenversicherung ging die Arbeitslosigkeit im Kreis um 179 auf nunmehr 2904 Menschen zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 36 Personen mehr arbeitslos. In der Grundsicherung sank die Zahl der von der Job-com betreuten Langzeitarbeitslosen um 77 auf 7884. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind das 207 Personen mehr.

„Die Ausbildungsbetriebe im Kreis Düren nutzen das Potenzial der jugendlichen Berufseinsteiger im Arbeitslosengeld-II-Bezug als wichtigen Teil ihrer Fachkräftesicherung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Daneben haben 25 bisher von der Job-com betreute junge Menschen schulische Ausbildungen in Gesundheitsberufen aufgenommen. Für Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf sind 44 Ausbildungsplätze bei überbetrieblichen Bildungsträgern eingerichtet.

(sj)