2: April 2002: Bundeswehr löst Flächenbrand aus

2 : April 2002: Bundeswehr löst Flächenbrand aus

April: Sparen heißt die Devise in der Hückelhovener Verwaltung aufgrund einbrechender Gewerbesteuereinnahmen. Kämmerer Helmut Holländer schließt Entlassungen aber aus.

5. April: Wegberg startet ins Zeitalter der Windenergie. Das Erkelenzer Unternehmen Umweltkontor errichtet bei Petersholz drei Anlagen.

Die Fahrradhändler im Erkelenzer Land können sich zu Beginn des Frühlings kaum noch vor Arbeit retten.

6. April: Die Deutsche Bahn hat wieder mal Verspätung: Nur im Bummelzugtempo schreitet die Planung für die Modernisierung des Erkelenzer Bahnhofes voran.

9. April: Die Volksbank kündigt an, bis Ende April drei Filialen (Wildenrath, Dalheim, Klinkum) im Wegberger Stadtgebiet dicht zu machen.

Eine Infanteriegefechtskompanie der Bundeswehr löst bei einer Übung in Arsbeck einen Waldbrand aus. Fast die gesamte Wegberger Feuerwehr wird alarmiert. Zirka 10 000 Quadratmeter Heide- und Strauchfläche fallen den Flammen zum Opfer.

10. April: Das Hückelhovener Projekt Stadtmarketing ist in vollem Gange. Ins Auge fassen die beteiligten Bürger und Geschäftsleute vor allem das ehemalige Zechengelände und den Wildauer Platz.

Bürgermeister Schmitz: „Es gibt allen Grund, optimistisch zu sein.”

12. April: Die Wegberger CDU bleibt bei ihrem Nein zum Eisernen Rhein.

13. April: Vor zehn Jahren erschütterte ein schweres Erdbeben die Region. Mit einem Wert von 5,5 Punkten auf der Richterskala war es das heftigste in der Niederrheinischen Bucht seit 1756.

Das Frauenkommunikationszentrum in Hückelhoven wird offiziell eröffnet.

14. April: Die vier Arbeitsgruppen des Stadtmarketing-Projektes präsentieren nach über sechsmonatiger Kreativarbeit ihre Ideen in der Hückelhovener Aula.

16. April: Das Erkelenzer Finanzamt veröffentlicht aktuelle Zahlen: Steuergesetzgebung und dümpelnde Wirtschaft schlagen sich unübersehbar im Steueraufkommen nieder.

Die Wegberger Grünen wollen sich sowohl auf Bundes- als auch auf EU-Ebene für den Neubau einer Güterstrecke entlang der Autobahn 40 einsetzen.

So das Ergebnis eines Gespräches zwischen Vertretern der Grünen-Landtagsfraktion und Gegnern des Eisernen Rheins.

19. April: Die Renaturierungsmaßnahme des Wasserverbandes Eifel-Rur in Millich ist abgeschlossen.

Aufgrund zu hoher Kosten verzichtet die Stadt Erkelenz auf das Angebot des WDR, eine Live-Sendung der Närrischen Hitparade in der Erka-Halle aufzunehmen.

In Hückelhoven nimmt der Eine-Welt-Laden im neuen Verkaufsraum an der Haagstraße den Betrieb auf.

23. April: Die Sanierung und Renovierung des ehemaligen Kreuzherrenklosters Haus Hohenbusch schreitet weiter voran.

In Millich werden bis auf weiteres keine neuen Baugebiete ausgewiesen. Der Bauausschuss fällt die Entscheidung, Investoren nicht mehr nach Gutdünken wirken zu lassen.

Nach dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses soll die neue Erkelenzer Skateanlage auf dem Spielplatz am Adam-Stegerwald-Hof errichtet werden.

27. April: Ein Großaufgebot von Polizeikräften riegelt die Burgstraße in Ratheim ab, weil ein 43-jähriger Aussiedler droht: „Ich bring euch alle um.” Gerüchte um eine Geiselnahme im Asylbewerberheim bestätigen sich nicht.

Nach drei Stunden können Beamte den stark alkoholisierten Mann ohne Gegenwehr festnehmen.

Schülerinnen des Hückelhovener Gymnasiums feiern ihren Sieg beim Landeswettbewerb Chemie.