Wassenberg: An Rose fehlen Dornen nicht

Wassenberg : An Rose fehlen Dornen nicht

In einem bewegenden Gottesdienst in der Kreuzkirche Wassenberg haben sieben neue Hospizhelferinnen des Ambulanten Hospizdienstes „Regenbogen” ihr Zertifikat erhalten.

Sie haben das fünfte Befähigungsseminar von „Regenbogen” zur Schulung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung im November erfolgreich abgeschlossen.

Pfarrer Dr. Titus Reinmuth überreichte als Vorsitzender des Ökumenischen Hospizdienstes das Zertifikat an: Elke Moll-Joachims und Doris Schroer aus Wassenberg, Claudia Schulz aus Waldfeucht, Ellen Florack und Gisela Schmeitzner aus Heinsberg sowie Karin Eggerath und Karin Clahsen aus Erkelenz.

Ein Jahr lang hatten sie sich auf die Aufgabe vorbereitet, schwer kranke und sterbende Menschen und deren Angehörige in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. In seiner Predigt zum Einführungsgottesdienst wählte Pfarrer Reinmuth das wegweisende Wort aus dem Korinther-Brief: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen”.

Ohne diese Liebe zu den Menschen und im besonderen zu denen, die leiden und schwersten Prüfungen ausgesetzt sind, gehe nichts im Leben. Den neuen Ehrenamtlichen überreichte der Pfarrer eine Rose, an deren schöner Blüte auch die Dornen nicht fehlten, die Schmerzen und Leid symbolisieren.