Ophoven: An „goldene Zeiten” der 60er anknüpfen

Ophoven : An „goldene Zeiten” der 60er anknüpfen

Mit der Gründung des „Dorfverschönerungsvereins Ophoven e.V.” knüpft die Dorfgemeinschaft aktiv an die „Goldenen” 60er Jahre an mit zweimal „Gold” beim Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden”.

Zweimal „Silber” bei den letzten Wettbewerben waren Anstoß genug, hier die Fäden wieder aufzugreifen, zumal die Gestaltung neuer Wohngebiete zwischen altem Mühlenweiher und „Grasmühle” ansteht.

Die Aktivitäten der „Kinderkrebshilfe Ophoven” und der Ausbau des Kinderspielbereiches an Kindergarten und Wallfahrtskirche sind gute Beispiele, welche Einsatzbereitschaft in diesem kleinen Dorf in der Ruraue schlummert.

Die Versammlung verlief wie am Schnürchen. Willi Plum wurde Vorsitzender, Horst Censkowski sein Stellvertreter. Michael Biermanns führt die Kasse, Frank van Helden ist sein Stellvertreter, Heinz-Georg Thiemann ist erster Schriftführer.

Arnd Winkens, der kürzlich neu gewählte Vorsitzende des „Ortsringes” Ophoven, ist zweiter Schriftführer, Wiljo Caron, Herbert Biermanns und Ortsvorsteher Manfred Winkens sind die drei Beisitzer. Die Kasse prüfen Hans-Joachim Gossing, Hannelore Thoma und Werner von Helden.

Die gut vorbereitete Satzung wurde einstimmig verabschiedet. Es wird ausdrücklich gesagt, dass der Dorfverschönerungsverein sich nicht politisch betätigen soll. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 12 Euro pro Jahr festgelegt. Jedes weitere Mitglied einer Familie zahlt 50 Prozent.

Ein erstes finanzielles Polster stellte der Ortsring Ophoven aus dem Restbestand der Feiern zum 800-jährigen Bestehen des Dorfes im Jahre 1998. Vom letzten Dorfverschönerungswettbewerb stehen weitere 200 Euro zur Verfügung. Beim Dorffest am 21. und 22. Juni sollen weitere finanzielle Mittel hereinkommen.

Mit einem Pavillon zwischen Kinderspielplatz und Kindergarten soll der Dorfmittelpunkt noch attraktiver werden. Der Pavillon hat auch einen funktionellen Zweck: Mütter, die ihre Kinder zum Kinderspielplatz begleiten, können hier ausruhen und ihre Kinder gleichzeitig beaufsichtigen. Der Kinderspielplatz, ausschließlich gebaut in Eigenleistungen, wird enorm genutzt.

Der Pavillon dient auch Radwanderern zum Ausruhen. Gleichzeitig soll der zurzeit „tote” Springbrunnen vor dem Kindergarten überarbeitet und wieder für eine Dauernutzung installiert werden.

Ein „Blumenmarkt” beim Dorffest soll Anregungen geben für die Gestaltung von Hausgärten und Hofgärten der Ophovener Bauernhäuser.