Wassenberg: An die Doppelprimiz der Brüder Dohmen erinnert

Wassenberg : An die Doppelprimiz der Brüder Dohmen erinnert

Die Oberstadt-Pfarre St. Mariä Himmelfahrt hat in Erinnerung an die Doppel-Primiz von Pater Josef Dohmen und seines Bruders Pater Christian Dohmen (SVD) nach der Priesterweihe im Jahre 1967 einen festlichen Gottesdienst mit anschließendem Empfang gefeiert.

Pater Christian war es nicht vergönnt, diesen Tag zu begehen: Er verstarb 1995 nach schwerer Krankheit. Für Pater Josef Dohmen, der den Jubiläumstag bereits mit vielen Wegbegleitern seines priesterlichen Weges begangen hatte, war dieser Tag in der Heimatgemeinde ein besonderes Anliegen.

Er war hier umgeben von seiner Familie, von manchen alten Oberstadtbewohnern und nicht zuletzt auch von alten Schulkameraden weit über Wassenberg hinaus.

Pfarrer Heinz-Portz begrüßte den Jubilarpriester mit besonderer Freude, zumal es Josef Dohmen wichtig gewesen sei, diese Heimat- Erinnerungs-Primiz am Ort seiner Jugend zu feiern. „Wir haben ihn nicht vergessen”, hatte sich ein alter Ophovener an Pater Josef erinnert, der als Spätberufener den Weg seiner Bestimmung und Berufung eingeschlagen hatte.

Der Kirchenchor von St. Mariä Himmelfahrt, dem auch heute noch Angehörige der Familie als aktive Sängerinnen und Sänger angehören, trug mit seinen Gesängen zur feierlichen Gestaltung dieser Messfeier am Christ-Königs-Tag bei.

Gedanke des Dienens

Der Primizspruch seines Bruders P. Christian und von ihm selber habe gelautet: „Herr, gib uns die Kraft, im Dienen unsere Liebe fruchtbar zu machen”, sagte Pater Josef in seiner Predigt.

Den Gedanken des Dienens als Nachfolge des Herrns und Königs Jesus Christus griff er auf aus der Perspektive des priesterlichen Dienstes und des Evangeliums vom Tage, das den Blick auf den Gekreuzigten lenke. „Auch wir schlagen ihn ans Kreuz und machen ihn zum Gespött mit unseren Fehlleistungen und unserer Sündhaftigkeit”.

Dem Gottesdienst folgte der Empfang im Schützenheim der St.-Marien-Schützenbruderschaft im vielen Anwesenden vertrauten Kreise. Auch manche der jüngeren Generation zugehörige Teilnehmer waren beeindruckt von der geistigen und auch äußerlichen Frische des nun 67-Jährigen, der seinen Platz in den Herzen vieler Mitglieder seiner Heimatgemeinde behalten wird.