Heinsberg-Waldenrath: An Beliebtheit eingebüßt: Kosaken in der Kirche

Heinsberg-Waldenrath : An Beliebtheit eingebüßt: Kosaken in der Kirche

Trotz gesanglicher Höchstleistungen haben die Kosakenchöre an Beliebtheit eingebüßt. Wie schon vor vier Jahren war auch jetzt die Kirche in Waldenrath beim Konzert der Schwarzmeerkosaken nicht voll.

Oder lag das an den Eintrittspreisen von fast 20 Euro? Der Eintritt wurde westlichen Verhältnissen angepasst, obwohl dort mittlerweile viele Privatkassen nicht mehr so gut gefüllt sind.

Die Liebhaber der Kosakenchöre rekrutieren sich vorwiegend aus der älteren Generation, die noch einen legendären Serge Jaroff mit seinen Donkosaken erlebte. Inzwischen haben sich die Kosakenchöre vermehrt. Die Schwarzmeerkosaken können immerhin auf fast 70 Jahre zurückblicken.

Der Gründer Boris Ledkowsky wurde später Leiter des Motropolitan-Chores. Ihm folgte Nikolai Orloff. Heute ist Ataman Peter Orloff der Leiter, der allenfalls mit der Stimmgewalt der übrigen Sänger gerade Schritt halten kann.

Vor allem sein Stellvertreter Stefan Arininsky ist ein stimmliches Phänomen. Der Bass verfügt über ein Volumen, das über das Fassungsvermögen selbst einer ganzen Kirche hinausgeht, selbstverständlich ohne Mikrofon. Er gilt als einer der Weltbesten in dieser Lage.