Kreis Heinsberg: Aktion Jugendrotkreuz: Teddybärenkrankenhaus

Kreis Heinsberg : Aktion Jugendrotkreuz: Teddybärenkrankenhaus

Ein Band wurde durchschnitten — und dann war es für einen Tag geöffnet: das Teddybärkrankenhaus vom Jugendrotkreuz beim DRK-Kreisverband Heinsberg in Erkelenz.

Der Andrang war schon bei der Eröffnung groß. Zuerst ging es mit den „kranken“ Stofftieren zur Anmeldung, dann entweder ins Behandlungszimmer oder in den Operationssaal. Nachgebaute Röntgengeräte, die Apotheke oder der Krankenwagen standen auch bereit.

Ziel dieses Projektes war es, den Kindern auf spielerische Weise die Angst vor einem Arztbesuch oder einem Krankenhausaufenthalt zu nehmen. Die Jugendrotkreuzler wollten den Kindern die ungewohnte Situation beim Arzt oder im Krankenhaus spielerisch nahebringen. Die Kleinen trugen die Verantwortung für ihre „Kinder“, eine Situation, der sie mit Eifer und Neugier begegneten. Die Kinder sollten erleben, dass es ihren Lieblingen nach dem Krankenhausbesuch beim Arzt schon viel besser ging. Es war sicherlich ein tolles Erlebnis, die kranken Kuscheltiere von „Fachärzten für Stoffheilkunde“ behandelt zu wissen.

Das Projekt Teddybärkrankenhaus soll nach Aussage von JRK-Kreisleiterin Marianne Küster-Eßer den Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren auf spielerische Weise die Angst vor Arzt und Krankenhaus nehmen. Dr. Gisela Wirz, die stellvertretende DRK.Kreisvorsitzende, hatte die Schirmherrschaft über das Projekt des JRK-Kreisverbandes übernommen und führte zu Beginn der Veranstaltung ein Gespräch mit einem jungen Mädchen, dessen Teddy unbedingt Hilfe benötigte. Viele Mitarbeiter vom Jugendrotkreuz sorgten dafür, dass es Bären, Nashörnern, Enten, Mäusen und den anderen plüschigen Tieren schon bald wieder besser ging. Eltern und Kinder hatten wieder einmal viel Spaß am Teddybär-Krankenhaus des JRK.

(koe)