Hückelhoven-Brachelen: Ältere Beschäftigte werden besonders gefördert

Hückelhoven-Brachelen : Ältere Beschäftigte werden besonders gefördert

Der Stolz verbindet sie alle: Bernd Bogert, Geschäftsführer der St.-Gereon-Einrichtungen, Stellvertreter Gerd Palm, Elisabeth Buttler und Martina Bartsch, Mitglieder der Mitarbeitervertretung, sowie Personalchefin Elisabeth Schmitz.

Denn in der bundesweiten Vergleichsstudie „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2011” des „Great Place to Work Institute Deutschland” hat die Altenhilfe St. Gereon den 4. Platz von den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands erreicht.

Zugleich erhielt St. Gereon den Sonderpreis „Förderung älterer Beschäftigter - Arbeiten bis 67”, „für den bewussten Umgang mit der demografischen Entwicklung im Unternehmen und die gezielte Erhaltung und Förderung der Arbeitsfreude und des Leistungspotenzials der älteren Beschäftigten”, so die Schirmherrin der Studie, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Zum Sonderpreis erklärte Bernd Bogert, dass dieser zum ersten Mal vergeben wurde. Bereits vor zwei Jahren habe man einen Arbeitskreis 45 plus für die Mitarbeiter gegründet. Aus diesem heraus sei z.B. eine Tandem-Lösung entwickelt worden, bei der ältere und jüngere Mitarbeiter zusammenarbeiten und gegenseitig voneinander profitieren würden.

Die Förderung älterer Mitarbeiter beinhalte ferner Fortbildungen und flexiblere Arbeitszeiten. Auch Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Eltern würden in den Fokus genommen. Für sie gebe es Auszeiten und die Möglichkeit, ihre Angehörigen stunden- bzw. tageweise mitzubringen.

In Berlin wurden der St.-Gereon-Delegation die Urkunden durch den parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe überreicht. „Die Auszeichnung steht für ein glaubwürdiges Management, das fair und respektvoll mit den Beschäftigten zusammenarbeitet, für eine hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und für einen starken Teamgeist”, so die Bundesarbeitsministerin.

97 Prozent der Mitarbeiter von St. Gereon haben bei der Vergleichsstudie erklärt: „Ich bin stolz, anderen erzählen zu können, dass ich hier arbeite”. Die Auszeichnung als „Deutschlands beste Arbeitgeber” sei gleichsam eine Auszeichnung für alle Mitarbeiter, bemerkte Manuela Garbrecht, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung im Pressegespräch.

Besonders hob sie hervor, dass St. Gereon sich präventiv um die Gesundheitsförderung z.B. durch Unterstützung einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio, Entspannungskurse und Rückenschule kümmere. Für das Engagement im Bereich der Gesundheitsförderung hat St. Gereon bereits vor einigen Wochen den Sonderpreis „Gesundheit der Mitarbeiter” durch das Bundesarbeitsministerium erhalten.

Dass die St. Gereon Altenhilfe den richtigen Weg gehe, zeige sich am geringen Krankenstand der Mitarbeiter, der im letzten Jahr bei nur 2,5 Prozent gelegen habe, so Bernd Bogert. „Der deutlich niedrige Krankenstand der Mitarbeiter von St. Gereon zeigt die hohe Motivation und das exzellente Arbeitsklima der Pflegeeinrichtungen. Davon profitieren die älteren Menschen, die dadurch eine bessere fürsorgliche Pflege genießen”, so der für die Kreise Heinsberg und Düren zuständige Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel. Er war extra zur Preisverleihung an St. Gereon in Berlin gekommen, um vor Ort zu gratulieren.