Abwasser spült Geld in die Stadtkasse

Abwasser spült Geld in die Stadtkasse

Erkelenz (bast). Mit einem satten Jahresüberschuss von 2,3 Millionen Mark schloss nach dem Bericht vom kaufmännischen Werkleiter Joseph Grün der städtische Abwasserbetrieb im Wirtschaftsjahr 2001 ab. 2,09 Millionen Mark sollen nun dem Haushalt der Stadt Erkelenz zugeführt werden.

Der Überschuss veranlasste den Ratsherrn Axel Wilms von der UWG in der Sitzung des Bau- und Werksausschusses zu der Feststellung, dass die Gebührenerhöhung nach diesem Ergebnis wohl zu voreilig gewesen sei. Der Gewinn gehöre den Menschen, die zuviel gezahlt hätten. Grün in seiner Funktion als Werkleiter merkte dazu an, dass nach den Vorschriften auch ein wirtschaftlicher Gewinn zu erzielen sei, der wegen der Vorleistungen an den Stadthaushalt abgeführt werden müsse. Als Kämmerer meinte er zusätzlich: "Für den Haushalt des kommenden Jahres dürfen wir froh sein, diese Summe einplanen zu können."

Da die Prüfungsbescheinigung der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft vom September 2002 zu keinen Einwendungen geführt hatte, wurde der Werkleitung nur gegen die Stimmen der Ratsherren Wilms (UWG) und Frings (Bürgerpartei) Entlastung erteilt.

Freuen können sich die Bediensteten der Stadtverwaltung. Die Leiterin des Hochbauamtes Ruth Ciré gab bekannt, dass die Erweiterung des Rathauses zügig weitergeführt und die neue Heizungsanlage provisorisch in Betrieb genommen worden ist. Damit können die meisten Büroräume mit Wärme versorgt werden.