Selfkant-Süsterseel: Abgrabung in der Löwensafari politischer Schwerpunkt

Selfkant-Süsterseel : Abgrabung in der Löwensafari politischer Schwerpunkt

Die Selfkant-SPD legt Wert darauf, dass ihre Sitzungen in den einzelnen Orten des Selfkants stattfinden, um hier die Parteiarbeit dem Bürger näher zu bringen. Die öffentlichen Sitzungen finden jeweil amvierten Montag eins Monats statt.

„Jeder ist herzlich eingeladen undkann sich ein Bild über die Parteiarbeit machen”, sagte der Vorsitzende Josef Werny bei der Jahreshauptversammlung.

Er blickte zurück auf die Grüne Woche in Berlin und sah darin eine mehr als gelungene Veranstaltung. Der Parteivorstand möchte den „Selfkantboten” (eigene Mitteilungen) forcieren, um so mehr Infos an die Bürger weiter geben zu können.

Als Schwerpunkt 2007 sieht der Vorsitzende, den Tourismus auszubauen. Hierbei möchte er auf den Erfolg der Grünen Woche aufbauen, weiter erschwingliches Bauland für Einheimische über die Entwicklungsgesellschaft Selfkant ermöglichen, die Nutzung der ehemaligen Löwensafari sowie die Ortsumgehung Wehr, Hillensberg und Süsterseel über den Kreistag vorantreiben.

Der Fraktionsvorsitzende Willi Peters sah eine Wende im Selfkant, auch dank der SPD. Bei der letzten Kommunalwahl wurde die Mehrheit der CDU gebrochen, es ist eine Pattsituation entstanden.

Als Schwerpunkt der Selfkantpolitik bezeichnete er die Abgrabung in der Löwensafari. In der vergangenen Ratssitzung wurde auch eine Satzung zur Regelung von Bürgerentscheiden beschlossen.

Ein weiterer Beschluss des Rates befasste sich mit der Erhöhung der Beiträge zu Neubau beziehungsweise erheblicher Verbesserung der Straßen. Auf Antrag der CDU erfolgt die Einbeziehung der Feldwege zu einem späteren Zeitpunkt. Eine erfreuliche Sache ist die Rückzahlung der irregulär in Anspruch genommene Milchquote in Höhe von 78.000 Euro an die Gemeinde.

Aus dem Kreistag und Unterbezirk berichtete Franz Josef Fürkötter aus Übach-Palenberg über die Umstellung des Rettungswesens im Kreis. Die Ausschreibung sei ganz normal verlaufen. Dem Landrat sei kein Versäumnis anzulasten. Durch die Umstellung spart der Kreis, auch zu Gunsten der Kommunen.

Franz Josef Fürkötter wurde zum Wahlleiter gewählt. Vorsitzender bleibt Josef Werny, sein Vertreter ist Wilfried Holten. Die Kasse führt weiterhin Hans-Joachim Wolfs, hier ist Theo Vroomen zweiter Mann. Margret Wolfs bleibt Schriftführerin, sie wird vertreten von Edwin Otten. Als Beisitzer wurden gewählt: Willi Peters, Gerd Krekels, Claus Kuckartz, Heinz Hoeijmaker, Peter Zimmermann und Willi Klaßen.