Erkelenz: A-Team zieht es wieder in die 2. Bundesliga

Erkelenz : A-Team zieht es wieder in die 2. Bundesliga

Dass neue Besen gut kehren, hat die Tanzsportgemeinschaft (TSG) Erkelenz jetzt bei einer Veranstaltung im Forum in Wegberg unter Beweis gestellt.

Dort haben 175 Aktive ihr tänzerisches Können dargeboten. Von den alten Problemen, die die TSG beinahe in die Knie gezwungen hätten, war nichts mehr zu spüren: So viele Zuschauer hatten die Tänzer schon lange nicht mehr gehabt. Waren es sonst nur um die 100 bis 150, kamen diesmal rund 550 Zuschauer.

Seit Hans Kleinschmidt vor etwa eineinhalb Jahren den Vorsitz der TSG übernommen hat, hat sich vieles zum Besseren gewendet. Angefangen bei der Mitgliederzahl, die von 170 auf 260 angestiegen ist - „Tendenz steigend”, sagte Kleinschmidt, der durchs interessante und unterhaltsame Programm führte.

Das Publikum fieberte vor allem dem Auftritt des A-Teams entgegen, das erstmals seine neue Choreografie in schmucken Kostümen zur Musik „Lionel Ritchie Meets Whitney Houston” vorstellte. Den Auftakt zur gelungenen TSG-Präsentation machten die Kleinsten der sechs Kindertanzgruppen im Alter von drei bis sechs Jahren, die von Karina Buzkowski schon seit längerem wöchentlich „trainiert” werden.

Die drei Vorführungen mit jeweils bis zu 20 Kindern kamen bei den Zuschauern sehr gut an. Zu begeistern wusste auch die Hip-Hop-Gruppe mit Silke Tischtau als Trainerin an der Spitze. Die zwölf- bis 13-jährigen Tänzerinnen haben sich erstmals für offizielle Wettbewerbe angemeldet. Die Jazz- & Modern Dance-Formation wird von Bärbel Fischer trainiert und legte ebenfalls eine tolle Darbietung hin.

Tolle Darbietung

Die Musik von „Within Temptation” wird zum Saisonstart am 7. März in Eitorf mit allen geplanten Tanzelementen ausgefüllt sein. Gut sieht es auch beim B-Team aus, das Michael Rütten trainiert. Unbestrittener Höhepunkt und krönender Abschluss der TSG-Präsentation war zweifellos die Vorstellung des neuen A-Teams um Trainerin Nicole „Sheila” Scheel. Beim Auftritt des früheren Bundesligisten der Latein-Formationen passte alles bestens zusammen, ergab ein stimmiges Bild.

Die Mannschaft zeigte, was sie will, nämlich raus aus der Regionalliga und „nach oben” in die zweite Bundesliga. Das wünscht sich auch der Vorsitzende, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung betonte. Es werde aber nicht einfach, denn die Konkurrenz sei in diesem Jahr „sehr, sehr hart.” Keiner aus dem Westen sei aufgestiegen. Lüdenscheidt und Köln sind in der Regionalliga geblieben und Düsseldorf - ebenfalls ein großer Konkurrent sei - ist sogar aus der zweiten Liga abgestiegen.

Kurz vor Saisonstart in Greven zeigte sich das A-Team denn auch in Top-Form. Trainerin Nicole „Sheila” Scheel: „Wir wollen in Greven hochmotiviert angreifen. Nervosität wird kein Problem sein, weil mein Team völlig austrainiert ist.”