Kreis Heinsberg: 75.000 Euro sollen den Tafeln im Kreis helfen

Kreis Heinsberg : 75.000 Euro sollen den Tafeln im Kreis helfen

Lothar Salentin, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Heinsberg, begrüßte in der Erkelenzer Hauptstelle der KSK Vertreterinnen der Tafeln und einer weiteren Einrichtung im Kreis Heinsberg.

Von der Hückelhovener Tafel waren dies Gudrun Schumacher und Erika Skok, für die Übach-Palenberger Tafel nahmen Roswitha Bischhaus-Trotnow und Petra Meyer teil, die Wegberger Tafel wurde von Gabriela Jansen, Dorothea Niemann und Ute Hommelsheim vertreten sowie der Verein Amos von Elfriede Brockhoven und Erika Meiers.

Den Tafeln war die Höhe der Spende, mit der sie aus dem PS-Zweckertrag der Kreissparkasse bedacht werden, vorher nicht bekannt. So waren die Gäste gespannt und positiv überrascht, als Lothar Salentin die Spendensumme auf insgesamt 75.000 Euro bezifferte, die sich auf zehn Tafel-Standorte im Kreisgebiet verteilen, in Hückelhoven, Baal, Wassenberg und Erkelenz, in Palenberg, Boscheln, Geilenkirchen und Gangelt sowie in Wegberg und in Oberbruch.

Salentin erläuterte, dass es für diese Großspende sehr gute Gründe gebe, nach denen er mit seinen Vorstandskollegen, Dr. Richard Nouvertné und Hans-Josef Mertens, nicht lange habe suchen müssen. Salentin lobte die Tafel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „In den Tafeln wird mehr geleistet als die Verteilung von Lebensmitteln: Sie geben den Menschen, die zu ihnen kommen, das Gefühl, von der Gesellschaft nicht vergessen zu sein. Sie vergeben keine Almosen, sondern nehmen von ihren Kunden einen kleinen Preis, der fair ist. Sie verteilen nicht nur Lebensmittel, sondern vielfach Hoffnung. Damit geben sie unseren bedürftigen Mitbürgern wichtige Hilfen.” Den Verantwortlichen, ihren ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern sowie den Menschen, die sie in jedweder Form unterstützen, sei man zum Dank verpflichtet. „Ich möchte diesen Dank für die Kreissparkasse Heinsberg in Form dieses Schecks sowie der einzelnen Spendenzusagen an sie weitergeben.”

Die Kreissparkasse, so Salentin, sei sicher, dass ihre Spendengelder zur Festigung und Sicherung der Arbeit in den Tafeln beitragen, damit diese ihr gutes Werk noch lange fortsetzen könnten.