Kreis Düren: 31 Kitas unter einem Dach

Kreis Düren : 31 Kitas unter einem Dach

29 katholische Kirchengemeinden der Regionen Düren und Eifel übertragen zum 1. Januar die Betriebsträgerschaft ihrer 31 Kitas auf einen neuen Trägerverbund - die Gemeinnützige Trägergesellschaft für katholische Tageseinrichtungen für Kinder in den Regionen Düren und Eifel.

Mit der Kita-gGmbH soll garantiert werden, dass das Angebot an Kindergartenplätzen in katholischer Trägerschaft erhalten bleibt, „sofern es die demografische Entwicklung und soziale Struktur des Einzugsbereichs zulassen”. „Ein großer Träger kann auf die heutigen Anforderungen viel besser reagieren als viele kleine”, erklärt der Geschäftsführer der Kita-gGmbH, Thomas Pick. Durch das Kinderbildungsgesetz und die Änderung der Finanzierungsgrundlage von Kindergärten stünden viele Kirchengemeinden als Kita-Träger vor Herausforderungen, die sie aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen könnten.

Gesellschafter der Trägergesellschaft werden die Kirchengemeinden, die die Kitas bisher unterhalten haben, sowie der Kirchengemeindeverband Düren-Eifel (KGV). „Für die Kindern und Eltern ändert sich nichts ins Negative”, verspricht der stellvertretende KGV-Vorsitzende, Pfarrer Heinz-Dieter Hamacher. Vielmehr sollen neue Angebote geschaffen werden, die das pädagogisch-kirchliche Element stärken. Auch die Mitarbeiter sollen sich wiederfinden. Von ihnen wird jedoch mehr Flexibilität erwartet. So könnte es passieren, dass eine Erzieherin kurzfristig in einer anderen Kita aushelfen muss. Das genaue Konzept wird derzeit ausgearbeitet.

Pfarrer Hamacher hofft, dass sich noch weitere der insgesamt 54 Kindertageseinrichtungen aus den Regionen Düren und Eifel der neuen Kita-gGmbH anschließen. Im Zuge der Fusion der Pfarrgemeinden zu Beginn des kommenden Jahres werden die Kirchengemeinden ihre Kita-Trägerschaften ohnehin abgeben müssen. Ihnen bleibt die Wahl zwischen dem großen Kindergartenträger auf der Ebene zweier Regionen, der fusionierten Pfarrei oder der Kirchengemeindeverband auf Ebene der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG).