Kreis Heinsberg: 2516 Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren

Kreis Heinsberg : 2516 Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren

Die Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Heinsberg wurden im Jahr 2014 insgesamt 2516-mal alarmiert; dies waren 385 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Es gab 635 Brände, 1491 technische Hilfeleistungen, 76 sonstige Einsätze und 314 Fehlalarmierungen. Feuerwehrleute aus dem Kreis wurden im vergangenen Jahr ­außerdem auch in drei anderen Städten Nordrhein-Westfalens zu Großeinsätzen gerufen.

Dabei handelte es sich nach dem Pfingstunwetter Ela im Juni um ein Hilfeersuchen der Landeshauptstadt Düsseldorf und um einen Einsatz in Essen im Rahmen der Bereitschaft der Bezirksregierung Köln und mit der Unterstützung des Gelenkmastes der Nato-Flughafenfeuerwehr aus Teveren. Ein weiteres Hilfeersuchen führte die Einsatzkräfte im Juli nach heftigen Niederschlägen nach Münster in Westfalen.

171 Menschenleben gerettet

Diese Bilanz für 2014 wurde beim 40. Kreisfeuerwehrverbandstag in Erkelenz-Granterath präsentiert. „Das vergangene Jahr war für die Feuerwehren in den zehn Städten und Gemeinden unseres Kreises, wieder ein Jahr, in dem eine Vielzahl von Einsätzen und Aufgaben zu bewältigen war“, sagte Kreisbrandmeister Klaus Bodden und verknüpfte diese Feststellung mit der frohen Botschaft: „Die Feuerwehren im Kreis Heinsberg haben im Jahr 2014, resultierend aus Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen, 171 Menschen das Leben gerettet!“

Der Kreisfeuerwehrverband besteht aus 3603 Mitgliedern, die sich in 2346 aktive Feuerwehrleute (unter ihnen 97 Frauen), 833 Kameraden der Ehrenabteilung sowie 424 Jungen und Mädchen in den Jugendfeuerwehren aufteilen.

Zur Delegiertenversammlung, die sich aus Vertretern aller Feuerwehren der zehn Städte und Gemeinden des Kreises Heinsberg zusammensetzte, begrüßte der Kreisbrandmeister unter anderem den Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers, Repräsentanten des Kreises sowie der Städte und Gemeinden sowie Vertreter von Behörden, Verwaltungen, Polizei sowie örtlichen Fachdiensten und Hilfsorganisationen.

Die Feuerwehren des Kreises Heinsberg haben auch 2014 der Aus- und Fortbildung wieder einen großen Stellenwert eingeräumt. Auf Kreis- und Standortebene wurden erneut zahlreiche Lehrgänge und Seminare verschiedener Fachrichtungen organisiert. „Nur durch regelmäßige Aus- und Fortbildung kann sichergestellt werden, dass unseren Mitbürgern in Not und Gefahr fachkundig Hilfe geleistet werden kann“, betonte der Kreisbrandmeister.

Kreisbrandmeister sagt Danke

Bodden bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Heinsberg, die alljährlich viele Stunden ihrer Freizeit in den Dienst am Nächsten stellen würden, sowie den Partnern und Familienangehörigen, die durch ihr Mitwirken und ihr Verständnis unterstützen würden.

Es folgten die Berichte des ­Kreisjugendfeuerwehrwartes mit Brandinspektor Willi Welfens und eine Vorstellung des Rettungsdienstes im Kreis Heinsberg durch den Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH, Ralf Rademacher.