Erkelenz: 220 Fahnen künden von der großen Schau

Erkelenz : 220 Fahnen künden von der großen Schau

Das bereits bestehende Fahnenmeer über der Kölner Straße, mit dem Autofirmen auf sich aufmerksam machen, ist der unübersehbare Hinweis auf eine Automobilschau.

„Insgesamt werden wir in der Innenstadt 220 Fahnen aufhängen”, berichtete Willi Weitz als Sprecher der Erkelenzer Autohändler.

Bei einem Pressegespräch stellte er die „EAA”, die Erkelenzer Automobilschau, vor. Sie wird am 28. und 29. September auf dem Erkelenzer Burgparkplatz stattfinden.

Die Eröffnung nimmt am Samstag um 11 Uhr Bürgermeister Erwin Mathissen vor. 19 Autohändler in und um Erkelenz werden 35 Marken vorstellen. Über 300 Modelle sind zu besichtigen, darunter etliche Europapremieren.

„Mit einem Gesamtumsatz von rund 145 Millionen Euro im Jahr gehört dieser Unternehmerkreis zu den umsatzstärksten mittelständischen Unternehmen in dieser Region”, wies Weitz stolz auf beachtliche Zahlen hin.

Rund 280 Mitarbeitern sind bei den Händlern beschäftigt. Zufrieden ist Weitz als Sprecher der EAA-Organisatoren über die Zusamenarbeit mit der Stadt Erkelenz. „Das klappt alles reibungslos”, freute er sich. Die Querelen rund um die Autoschau vergangener Jahre sind vorbei.

Die EAA, für Weitz „die größte Autoschau am gesamten linken Niederrhein” ist ein Publikumsmagnet. „Wir brauchen kein Rahmenprogramm, bei uns steht das Auto im Mittelpunkt”, so Weitz zum Konzept, dass sich im vergangenen Jahr bewährt hat.

Bewährt hat sich auch die Zusammenarbeit mit dem Erkelenzer Gewerbering. So wird es am Sonntag, 29. September, einen verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr geben. „Die Verbindung von EAA-Besuch und Einkaufsbummel kommt bestens an”, berichtete Helmut Becker, der Vorsitzende des Gewerberings.

Mit einer besonderen Attraktion werden die Schaulustigen und Kaufinteressenten in Erkelenz erwartet: Sie können vom neuen Parkplatz an der Neußer Straße mit einem kostenlosen Pendelbus in die Stadt fahren. Haltepunkte sind dabei selbstverständlich an der Bushaltestelle Kölner Tor und am Burgparkplatz.

„Damit können Besucher Autoschau und Einkaufsbummel mit einer kleinen Stadtrundfahrt kombinieren”, schmunzelte Weitz.