Oberhausen, Vikroria und Borussias mit Antrag: Alemannia beantragt keine Drittliga-Lizenz

Oberhausen, Vikroria und Borussias mit Antrag : Alemannia beantragt keine Drittliga-Lizenz

Am Freitag endete die Frist zur Abgabe der Lizenz-Unterlagen für die kommende Drittliga-Saison. Am Tivoli sorgte die Deadline nicht für Aufregung.

Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen hatte sich frühzeitig entschieden, dem DFB keine Post zukommen zu lassen. „Da die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass wir Viktoria Köln in dieser Saison noch abfangen, haben unser Geschäftsführer Martin vom Hofe und ich entschieden, dass wir das Geld lieber sparen und keine Unterlagen einreichen“, sagte Alemannias Trainer und Kaderplaner Fuat Kilic.

Nach Informationen unserer Zeitung müssen Vereine rund 20.000 Euro aufbringen, um die Drittliga-Zulassung zu beantragen. Auch logistisch ist die Zusammenstellung der Papiere anspruchsvoll, „wir hätten viel Zeit aufwenden müssen, um alle Unterlagen einreichen zu können“, sagt vom Hofe. Sollte die sportliche Situation es in der kommenden Spielzeit hergeben, werden alle Beteiligten diese Zeit aufbringen, versichert der Geschäftsführer.

Neben der Alemannia hat auch der Tabellendritte der Regionalliga West, der SV Rödinghausen, auf einen Lizenzantrag verzichtet. Spitzenreiter Viktoria Köln, RW Oberhausen, sowie die Zweitvertretungen von Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach haben eine Zulassung beantragt.

(bj)
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