Aachen: AKV-Toplounge: Schräge Show mit Rouladen & Co.

Aachen: AKV-Toplounge: Schräge Show mit Rouladen & Co.

Buffettechnisch war die neue Bescheidenheit im Pullman Quellenhof ausgebrochen. Bei Rouladen, Nüdelchen und Salaten gönnte sich das Publikum - für jeweils 75 Euro pro Ticket - dafür eine karnevalistische Sause der Extraklasse.

Der Aachener Karnevalsverein (AKV) und das Top-Magazin hatten zur Benefiz-Lounge zugunsten der Stiftung Crous geladen. 400 Gäste strömten in das Nobel-Hotel und ließen der einzigartigen Sammlung - unter der Federführung von AKV-Elferrat Bernd Carl - reichlich Spenden zufließen.

In charmant-witziger Spendierlaune servierte AKV-Vizepräsident Rolf Gerrards als Moderator ein musikalisches Programm, das Appetit auf mehr machte: Neben der Ordensverleihung wider den tierischen Ernst warb man etwa für die „Carnevale”, die „Kaffeevisite” und die neue „Maskerade”.

Als Höhepunkte des gut dreistündigen Programms stachen die Auftritte von Prinz Alwin I. (Fiebus) samt Hofstaat und des Kölner Dreigestirns mit seiner Tollität Prinz Frank I. (Steffens), „seiner Deftigkeit” Bauer Günter und „ihrer Lieblichkeit” Jungfrau Reni hervor. Prinz Alwin hatte mit seinem Amtskollegen bereits auf dem Aachener Weihnachtsmarkt Freundschaft geschlossen. Und der Kölner lobte denn auch die enge Verbindung der beiden Domstädte. „Hier ist unsere zweite Heimat!”, rief er und erntete tosenden Applaus. Genauso wie die Lennet-Girls: Andrea Schiffers, Elke Sommer-Jöris und Maira Malischewski strotzten vor Selbstbewusstsein. Mit Recht! Die drei glänzenden Sängerinnen demonstrierten enormes Stimmvolumen und befinden sich nun auf dem besten Weg, ein echtes Highlight im Öcher Karneval zu werden (www.lennetgirls.de).

Von den Strapazen des Wochenendes gezeichnet zeigte sich indes die vielstimmige Show der Oecher Penn, die mit mehr als 120 Mann im Quellenhof aufmarschierte. In atemberaubender Schräglage bewiesen auch die „3 Gardetenöre” aus Eschweiler, dass Klassik zum modernen Karneval passt.

Ebenfalls mit viel Beifall bedacht: die Prinzengarde, die Ex-Prinzen, die Jonge vajjen Beverau, die grandiose KG Horbacher Freunde mit den Deutschen Meistern „Friends of Fantasy” sowie der Bienen-Nachwuchsformation. Kein Wunder, dass AKV-Präsident Werner Pfeil und OB Marcel Philipp schließlich ein und derselben Meinung waren: „Das ist eine fantastische Session - vom Kinderkarneval bis zur Ordensverleihung.” Eine solche Bandbreite hat eben nur Aachen zu bieten. Da darf´s auch Roulade statt Kaviar sein.

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