Mons überzeugt mit Architektur, Kunst, Geschichte und Weltkulturerbe

Eine Ex, die noch immer fasziniert : Mons überzeugt mit Architektur, Kunst und Weltkulturerbe

Die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Mons mit ihren gerade einmal 100.000 Einwohnern weist viele beeindruckende Hotspots auf: hochinteressante Museen wie BAM (Beaux arts Mons), Museum Duesberg (dekorative Kunst), Mundaneum (Weltdokumentenerbe), Mons Memorial Museum (MMM), Museum Doudou, Artothèque, Silex‘s Feuersteinminen-Museum, eine der vielen Weltkulturerbestätten in der Provinz Hennegau (u.a. Zeche Grand Hornu und Schiffshebewerke am Canal du Centre).

Das Herz der Stadt schlägt auf der Grand-Place (einem der schönsten Belgiens) mit Rathaus, Jardin du Mayeur, und Belfried (Barockstar und Weltkulturerbe). Nur wenige Minuten entfernt: die gotische Stiftskirche der Heiligen Waltrudis, Heimstätte der Reliquien der Stadtheiligen, deren Schrein an einem der berühmtesten Volksfeste und Prozessionen in Europa, dem Doudou, der Ducasse in Mons, gehuldigt wird. Sie ist immaterielles Weltkulturerbe ebenso wie der Karneval im benachbarten Binche.

Ausstellung zu Giorgio de Chirico

Besucher tauchen in das mysteriöse, traumhafte und poetische Universum des italienischen Künstlers ein, noch bis 2. Juni 2019 im Museum der Schönen Künste (BAM). Ab 1910 entwickelte sich de Chirico als einer der Pioniere der modernen Kunst, dessen Werk zur Geburtsstunde des Surrealismus beitrug. In Belgien wurde sein Werk und seine Arbeit von René Magritte, Paul Delvaux und Jane Graverol entdeckt, und die Entwicklung dieser Kunstrichtung nahm ihren Lauf.