Kreis Heinsberg: 3000 Liter Wasser sorgen für herrliche Regenbögen

Kreis Heinsberg: 3000 Liter Wasser sorgen für herrliche Regenbögen

Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen bereits am frühen Samstagmorgen schufen in diesem Jahr optimale Rahmenbedingungen für den Leistungsnachweis im Kreisfeuerwehrverband Heinsberg.

Diesen nach landesweit einheitlichen Richtlinien durchgeführten Test der einzelnen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehren führt der Kreisfeuerwehrverband bereits seit 1977 jährlich durch.

Insgesamt 390 Teilnehmer in 43 Gruppen konnten Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper sowie seine Stellvertreter Hans-Hubert Plum und Gottfried Mannheims auf dem Schulhof der Oberbrucher Hauptschule begrüßen. Sie kamen aus den Freiwilligen Feuerwehren aller zehn Städte und Gemeinden im Kreisgebiet. Trotz vieler Feuerwehrfeste am selben Wochenende „eine gute Beteiligung”, stellte Pressesprecher Carsten von der Stück zufrieden fest.

Den ganzen Tag über widmeten sich die Feuerwehrleute in ihren Gruppen nacheinander den ihnen gestellten Aufgaben, unter den wachsamen Augen von Oberschiedsrichter Hans Hubert Plum und seinem Schiedrichterstab, dem alle Wehrleiter, deren Stellvertreter und weitere Führungskräfte angehörten. Zu den interessierten Zuschauern zählten mit Kämmerer Ludwig Schöpgens, Kurt Schröder als Leiter des Ordnungsamtes und Günter Dudda als Sachbearbeiter für Feuerschutz auch drei Vertreter der Kreisverwaltung.

Aufgabe für die Staffel, bestehend aus Staffelführer und fünf Feuerwehrleuten, sowie für die Gruppe mit Gruppenführer und acht Feuerwehrleuten waren jeweils ein Löschangriff mit einem B- und zwei C-Rohren. Dabei galt die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer, das auf dem Schulhof durch ein aufgestelltes Wasserbecken simuliert wurde. Rund 3000 Liter Wasser schossen bei diesen Übungen über den Schulhof und sorgten bei blauem Himmel und viel Sonne immer wieder für herrliche Regenbögen und für Spaß bei allen Teilnehmern. Da verirrte sich hier und da nach erfolgreicher Prüfung auch schon mal ein kurzer, kräftiger Wasserstrahl in Richtung der Kameraden. Selbst die Mitarbeiterin unserer Zeitung wurde dabei nicht verschont.

In weiteren praktische Übungen des Leistungsnachweises demonstrierten die Teilnehmer Feuerwehrknoten und bewiesen ihre Sportlichkeit bei einem Hindernislauf über eine Strecke von 50 Metern. In der theoretischen Prüfung musste jedes Gruppenmitglied darüber hinaus je drei Fragen aus einem Katalog von insgesamt 35 Fragen beantworten. „Begriffe im Feuerwehrwesen, Gefahren der Einsatzstelle, Explosionen und Stichflammen” waren diese überschrieben. „Alle bestanden”, meldete der Pressesprecher dann nach fast zehn Stunden Übungsgeschehen auf dem Oberbrucher Schulhof.