Erkelenz: 100.000 Euro für kulturelle Zwecke

Erkelenz: 100.000 Euro für kulturelle Zwecke

Die Kreissparkasse Heinsberg schüttet das Füllhorn über die Stadt Erkelenz aus und hat ihr für kulturelle Zwecke 100.000 Euro zukommen lassen.

In einem gemeinsamen Pressegespräch versicherten Bürgermeister Peter Jansen und die Vorstandsmitglieder der Kreissparkasse, Thomas Pennartz, Dr. Richard Nouvertné und Hans-Josef Mertens, dass die Summe nicht aus dem Spendentopf in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro stammt, mit dem die Sparkasse jährlich kulturelle Projekte im Kreis unterstützt, sondern aus anderen „Töpfen”.

Bürgermeister Jansen unterstrich die gute Partnerschaft zwischen der Stadt Erkelenz und der Kreissparkasse. „Dank der Kreissparkasse können wir die Qualität unseres kulturellen Angebotes gewährleisten”, erklärte er. Die Summe schaffe Stabilität und entlaste darüber hinaus den städtischen Haushalt.

Der Betrag werde deshalb auch nicht auf Einzelprojekte aufgestückelt. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten Kultur zu bieten, ist ein hohes Gut”. Aus eigenen Stücken würde die Stadt keine schwarze Null im Bereich der Kultur hinbekommen, betonte der Bürgermeister.

Auch der Vorstandsvorsitzende Thomas Pennartz stellte heraus, dass die Unterstützung der Kommunen und des kulturellen Angebotes der Philosophie der Sparkasse entspreche. „Wir machen Geschäfte im Kreis und leben auch hier”, erklärte er. Da sei es nur normal, dass sich das Geldinstitut auch einbringe, um die Lebensqualität im Kreis zu erhalten.

Dies sei möglich, da bei der Kreissparkasse keine utopischen Renditeziele angepeilt würden. Die Unterstützung werde häufig von Kunden kritisiert, die vermuteten, dass die Spenden auf überzogene Gebühren zurückzuführen seien. „Das Geld wird redlich erwirtschaftet”, versicherte er.

Dr. Richard Nouvertné erklärte, dass die Gemeinden und der Kreis als Eigentümer der Sparkasse auch an den Gewinnen des Geldinstituts beteiligt würden.

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