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Zachrich und Kohl fallen aus

Von: Franz Sistemich.
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Er fehlt heute im ersten Viert
Er fehlt heute im ersten Viertelfinalspiel in Friedrichshafen: Evivo Dürens Libero Fabian Kohl muss wegen einer Erkrankung passen und blieb gestern in der Kreisstadt zurück. Foto: Sistemich

Düren. Alles andere als optimal sind die Voraussetzungen für Evivo vor dem ersten Viertelfinalspiel am Samstag: Dürens Volleyballer müssen bei einem VfB Friedrichshafen antreten, der den Tabellenführer Generali Haching in beeindruckender Manier im Pokalfinale im westfälischen Halle aus dem Gerry-Weber-Stadion gefegt hat.

Und sie müssen die erste Aufgabe am Bodensee gleich ohne drei ihrer besten Spieler bestreiten. Neben Tim Elsner, der bekanntlich nach einer Knie-Operation noch wochenlang keinen Volleyballsport betreiben kann, werden auch Fabian Kohl und Jaromir Zachrich bei den Häflern nicht spielen können. Der Libero muss Antibiotika nehmen, weil er sich eine Angina eingefangen hat. Der Mittelblocker und Mannschaftskapitän schleppt einen Virus mit sich rum. „Deshalb sind Kohl und Zachrich auch in Düren geblieben. Es machte keinen Sinn, die beiden Spieler mit nach Friedrichshafen zu nehmen”, sagte Trainer Söhnke Hinz.

„Es geht einfach nicht. Es wäre zu gefährlich, das erste Halbfinale zu bestreiten”, betont denn auch Fabian Kohl. Der Libero rechnet aber fest damit, dass er am Montag wieder in das Training einsteigen kann. „Auf jeden Fall bin ich Mittwoch wieder fit”, sagt er. So dient das Wochenende der Pflege und demzufolge der Gesundung. Vor den Liveticker der Deutschen Volleyball-Liga wird sich Kohl am Abend setzen: „Es ist doch klar, dass ich das Spiel auf diese Weise verfolgen werde.”

Noch nie hat Evivo Düren in Friedrichshafen gewonnen. Die Chancen, ausgerechnet jetzt die Überraschung zu landen, tendieren angesichts der personellen Probleme in den 0,x-Prozentbereich.

Und so setzt der Libero alles darauf, dass Dürener Publikum im zweiten Spiel am kommenden Mittwoch zu begeistern: „Wir wollen einfach am 14. März unsere Fans ein gutes Spiel liefern. Wir wollen mit Leidenschaft Punkt für Punkt holen. Und dann schauen, was machbar ist.” Denn: „Realistisch betrachtet, hängt es vom VfB Friedrichshafen ab, ob wir einen Satz oder gar das Spiel gewinnen können.” Kohl ist sich sicher, dass die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu selbst das ersatzgeschwächte und in der Saison nicht überzeugend aufspielende Team unterschätzen wird: „In der K.o-Runde wird jeder Gegner ernst genommen.” Aber: „Wenn doch nicht, sollten wir in der Lage sein, dies auszunutzen.” In Friedrichshafen will Evivo unbekümmert aufspielen. Zu verlieren hat das Team nichts. Für Söhnke steht fest, dass Merten Krüger wieder das Angriffsspiel aufziehen wird. Klären muss der Coach noch die Frage: Wer gibt den Libero? Möglicherweise wird Nicolai Kracht die Aufgabe übernehmen, hat er sich doch eine Fußverletzung zugezogen. Dann würde Joe Deimeke als Annahmespieler und Außenangreifer fungieren.
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