Trainer und Angreifer bleiben

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Bleibt auch bei einer Erfolgsserie gelassen: Sven Anton, Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren. Foto: imago/mika

Düren. Beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren werden derzeit die Eckpfeiler für die kommende Spielzeit aufgestellt. Einer davon ist Trainer Sven Anton. Am Freitag trocknete die Tinte unter der Vertragsverlängerung des 39-Jährigen.

„Sven Anton hatte als Trainer seinen Anteil daran, dass die Mannschaft in der vergangenen Saison die Erwartungen übertroffen hat. Deswegen hat nicht viel dagegen gesprochen, mit ihm zu verlängern”, begründete Evivo-Geschäftsführer Rüdiger Hein.

„Wir haben die Chance, hier eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Da will ich dran mitarbeiten”, sagte Anton, der betonte, dass die Vertragsgespräche eine Sache von einigen Minuten gewesen seien. Des Trainers Kontrakt ist Vertrag Nummer vier für die kommende Saison. Die von Angreifer Christian Dünnes, Libero Fabian Kohl und Spielmacher Ilja Wiederschein laufen bekanntlich erst 2011 aus.

Nummer fünf dürfte umgehend folgen. Offenbar sind sich Evivo und Michael Olieman einig, das gemeinsame Experiment fortzusetzen. Damit wäre das Grundgerüst des Dürener Kaders so gut wie fertig. Die wahrscheinliche Vertragsverlängerung mit dem niederländischen Nationalspieler zeigt, welche Idee Anton und die Evivo-Macher von der Mannschaft der kommenden Saison haben. Die Rede ist von der Aufstellung mit Christian Dünnes und Olieman gleichzeitig auf dem Spielfeld.

Der Erstgenannte war in der zurückliegenden Runde der beste Angreifer der gesamten Liga, dem Zweiten traut die Dürener Chefetage Ähnliches zu. Düren will maximale Angriffskraft. „Wir haben dann mit Christian und mir zwei sehr starke Angreifer auf dem Feld, die sich auch durchsetzen können, wenn der Spielaufbau nicht so gut funktioniert hat”, erklärte Olieman seine Sicht auf die neue Evivo-Spielweise. Vorausgesetzt, dass der 26-Jährige im Herbst wieder völlig fit sein wird.

Evivo sucht nun nach einem Spieler mit Stärken in der Annahme der gegnerischen Aufschläge. Denn mit Olieman auf dem Feld wird Dünnes wohl wieder in den ungewohnten Außenangriff wechseln. Dort soll der 2,07-Meter-Mann neben Abwehrchef Fabian Kohl einen weiteren sicheren Annahmespieler neben sich wissen. Denn dann könnte die Rechnung, dass Dünnes mögliche Unsicherheiten in der Annahme von seinen starken Angriffen mehr als aufgehoben werden, aufgehen. Bliebe das Aufstellen der letzten tragenden Säule. Die soll der Weltklasse-Blocker Stefan Hübner sein. Mit dem 34-Jährigen gab es inzwischen ein zweites Gespräch. Ausgang ungewiss.
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