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Trainer fordert: Mit Köpfchen spielen

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Will im Rückspiel gegen Bukarest genauso oft Grund zum Jubeln haben wie gegen Antwerpen: Evivo Dürens Libero Fabian Kohl. Foto: sis

Düren. Der Zuschauer vor dem Internet-Fernsehen musste schon genau hinsehen: Nur schwer war zu erkennen, ob der Volleyball nun innerhalb des Spielfeldes aufsprang oder schon außerhalb. Dass hatte aber nichts mit der Bildqualität zu tun, sondern mit dem Boden der Sporthalle in Bukarest.

Denn das Spielfeld, auf dem sich am Dienstag Dynamo Bukarest und Evivo Düren im Hinspiel des Achtelfinales im CEV-Pokal gegenüber standen, war nicht farblich abgegrenzt vom übrigen Hallenboden. Doch diese Beschaffenheit der Spielstätte in der rumänischen Hauptstadt wollte Sven Anton, der Dürener Coach, keineswegs als ein Erschwernis für seine Mannschaft wissen: „Das hat nichts mit unserer Niederlage zu tun, aber mich wundert schon, dass angesichts der Anforderungen des Europäischen Verbandes in dieser Halle gespielt werden darf.”

Wie schon in Antwerpen verlor Evivo überflüssigerweise das Hinspiel. Überflüssig, weil der Gegner nicht stark agierte, aber seine Möglichkeiten ausspielte: „Darauf müssen sich meine Spieler einstellen”, forderte Anton. Beispiel: „Bukarest schlug den Block oft nur an. Unsere Blockspieler hätten darauf reagieren müssen.” Oder: „Im Angriff hätten wir mehr mit Köpfchen agieren müssen. Wir müssen mehr spielen als nur draufzuhauen”, betonte Anton, dessen Diagonalangreifer Michael Olieman mit einem Verband um ein Schienbein am Spielfeldrand stand: Der Niederländer hatte sich an einem Stuhl in der Halle gestoßen und einer spitzen Kante verletzt.

Dem Rückspiel nächster Woche sieht Anton trotz der Schwächen in Bukarest optimistisch entgegen: „Wir haben jetzt einige Tag Zeit, um in den Übungseinheiten wieder ordentlich zu trainieren.” Dienstag nächster Woche muss Evivo wieder zweimal gewinnen: das Rückspiel und dann den „Golden Set”.
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