Till Lieber hilft Evivo wieder in der Not

Von: Franz Sistemich
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Vor elf Monaten stand Till Lieber Jan Umlauft (rechts) und Nicolai Kracht in Annahme und Feldabwehr zur Seite. Heute hilft der frühere Nationalspieler Evivo wieder in der Not. Libero Fabian Kohl wurde operiert. Foto: sis

Düren. Es ist nicht das erste Mal, dass Till Lieber seiner früheren Mannschaft aus der Bredouille hilft. Als sein Nachfolger Jeff Weiler in der Saison 2008/2009 erkrankte, sprang der frühere Libero der Nationalmannschaft ein.

Und auch vor gut elf Monaten half der Mathematikstudent Evivo in einer Notlage: Lieber-Weiler-Nachfolger Fabian Kohl musste wegen Mandelproblemen passen, Stand-by-Libero Lieber sprang ein.

Ende Januar dieses Jahres agierte Lieber gegen den VC Franken Bamberg mit Nicolai Kracht und Jan Umlauft in der Annahme. Am Donnerstag soll er ab 19.30 Uhr mit Christoph Eichbaum und Kamil Kasprczak für einen variablen Spielaufbau durch Merten Krüger sorgen. Denn Fabian Kohl wurde im Lendersdorfer St.-Augustinus-Krankenhaus ein Ganglion am knie entfernt. Der Eingriff durch Mannschaftsarzt Dr. Jörg Hillekamp sei sehr gut verlaufen, freute sich Kohl, der bis in die zweite Januar-Woche auf Krücken unterwegs ist. In dieser Zeit wird ihn Lieber vertreten.

Und das bereitet seinem alten Mitspieler und jetzigem Trainer absolut keine Sorgen: „Till ist ein Balltalent. Er hat nichts verlernt”, berichtete Sven Anton schon nach den ersten Trainingseindrücken.

Kohl ist aber nicht der einzige Ausfall: Stefan Hübner ist weiter krank geschrieben. Mit seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining wird Ende/Mitte Januar gerechnet. Das Knie von Christian Dünnes wird gegen Netzhoppers noch geschont. In Rottenburg soll der Mannschaftskapitän übernächsten Samstag aber wieder angreifen. Wer schmettert aber heute über die Poistion des Hauptangreifers? Michael Olieman absolvierte am Mittwoch das volle Trainingsprogramm, soll heute für die Siegpunkte sorgen. Allerdings stellt sich die Frage: Hält die Wade? Folglich könnte Zonzon wie im Pokal von der Position des Mittelblockers auf die des Hauptangreifers rücken. Und so rechnet auch der ehemalige Netzhopper Christoph Eichbaum mit einer schweren Aufgabe: „Meine letztjährige Mannschaft steht als Team sehr gut zusammen. Wir müssen gut aufschlagen, damit KW sein schnelles, variables Angriffsspiel nicht aufziehen kann. Dann können wir mit Block und Abwehr zupacken.”

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