Düren - SWD Powervolleys unterliegen Maaseik im Test mit 2:3

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SWD Powervolleys unterliegen Maaseik im Test mit 2:3

Von: jan
Letzte Aktualisierung:
Volleyball
2:3 verloren Düren und Sebastian Gevert gegen Noliko Maaseik. Foto: Guido Jansen

Düren. Verloren und trotzdem verbessert – so lautete das Fazit von Trainer Michael Mücke nach dem dritten Testspiel. Mit 2:3 hat Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren das Spiel gegen den belgischen Spitzenklub Noliko Maaseik verloren.

25:21, 20:25, 25:20, 22:25, 11:15 lauteten die Satzergebnisse in der Arena Kreis Düren. „Wir haben deutliche Fortschritte gemacht“, sagte Dürens Trainer Michael Mücke. Allein die Tatsache, dass Abwehrchef Blair Bann erstmals wieder mit der Mannschaft spielte, machte Düren stärker. Bann war am Tag zuvor aus seiner Heimat Kanada angereist. „Dafür, dass er noch ein wenig gerädert war, war das wirklich stark“, sagte Mücke. Das Können des Kanadiers löst im Dürener Team eine positive Kettenreaktion aus. Die Mannschaft verspürt offenbar mehr Sicherheit, die Präzision wird höher, die Abwehr besser. „Jetzt sind wir komplett. Jetzt geht unsere Vorbereitung eigentlich erst richtig los“, sagte Mücke.

Maaseik war noch nicht komplett, zwei WM-Fahrer fehlten dem belgischen Spitzenklub. Das kann der Europapokal-Dauergast allerdings verkraften. Der Kader ist mit 15 um drei Spieler größer als der der Dürener. Zudem war im Verlauf des Spiels zu erkennen, dass beide Trainer derzeit andere Schwerpunkte setzen. Michael Mücke hat in dieser Woche die Intensität nach oben geschraubt. Entsprechend schwanden den Dürenern zum Spielende die Kräfte.

Außerdem wechselte Mücke ohne Rücksicht auf Verluste. Das Spiel wollte er nicht um jeden Preis gewinnen, dafür aber neue Erkenntnisse. So warf er den kanadischen Spielmacher Ciaran McGovern in die Partie. Der war erst am Dienstag in Düren eingetroffen. Und er spielte Seite an Seite mit den Neuzugängen Oskar Klingner, Jan-Philipp Marks und Marvin Prolingheuer; Spieler, denen er bis dato noch nie Bälle aufgelegt hatte. Laut Mücke habe das erstaunlich gut funktioniert.

Apropos Prolingheuer: Eine Eigenschaft der Mannschaft lässt sich jetzt schon erkennen. Egal, ob Prolingheuer oder Sebastian Gevert als Hauptangreifer auflaufen – beide bringen das Team weiter. „Und wenn ich dann den einen gegen den anderen tausche, dann gibt das einen enormen Schub. Beide machen viel Betrieb. Davon werden wir sehr profitieren“, sagte Mücke.

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