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Stefan Hübner genießt jede Spielminute

Von: Peter Leuchter und Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Er kam, sah und blockte: Stefan Hübner (links) stellte am gestrigen Abend bei seinem Debüt vor heimischem Publikum eindrucksvoll unter Beweis, wie wertvoll er für Evivo Düren sein kann. Foto: Sistemich

Düren. Auf diesen Moment hat er Monate warten müssen. Am Mittwochabend kam er: Um 19.49 Uhr betrat Stefan Hübner in der Arena Kreis Düren als Spieler das 18x9 Meter große Geviert. Trainer Sven Anton wechselte den 35-jährigen Mittelblocker in der Partie gegen den VfB Friedrichshafen ein. Stefan Hübner war nun endgültig bei Evivo Düren angekommen.

Und wie: Der 240-fache Nationalspieler schmetterte Sekunden nach seiner Einwechslung das schnelle Zuspiel von Merten Krüger in das Feld des VfB Friedrichshafen. Nach seiner gelungen Auswärtspremiere beim 3:2 in Gotha spielte „Hübi” nun zum ersten Mal vor eigenem Publikum. Ein Sieg war ihm aber nicht vergönnt. Der zwei Meter große Mittelblocker verlor nach seiner langen Verletzungs- und Rehabilitationspause mit einer stark aufspielenden Evivo-Formation 1:3 (18:25, 25:23, 20:25, 26:24).

Trainer Sven Anton war sich sicher: „Schade, wenn wir den vierten Abschnitt gewonnen hätten, hätten wir auch den fünften Satz für uns entschieden. Da hätte uns nichts mehr schocken können.”

Vor allem - diese Behauptung sei gestattet - Stefan Hübner nicht. Der frühere Kapitän der deutschen Nationalmannschaft genoss die Sätze auf dem Feld statt auf der Bank als Co-Trainer: „Es macht total viel Spaß, wieder zu spielen. Ich genieße es total”, machte Hübner aus seiner Freude keinen Hehl. Die Freude der Friedrichshafener dürfte sich dagegen in Grenzen gehalten halten ob der Hübnerschen Rückkehr aus der Rehabilitation. Immer wieder demonstrierte er seine Fähigkeiten als Mittelblocker, die ihm zum Prädikat „Weltklasse” verhalfen.

So als Friedrichshafen einen Angriff am Netz über den Mittelblock antäuschte, aber schließlich aus dem Hinterfeld schmetterte. Hübner sprang zwar mit dem Mittelblocker, entschärfte aber Sekundenbruchteile später mit einem Reflex noch den Hinterfeldangriff, so dass Düren selbst einen Angriff starten konnte. So schnell Hübner über nach seiner lange Zwangspause zwar auf den Beinen war, so fehlt „mir aber noch die Explosivität”, bilanzierte er: „Ansonsten aber fühle ich mich fit.” Gerade auch mit Blick auf die Play-off-Runde: „So wie heute haben wir uns immer unser Spielniveau vorgestellt. Können wir es in der K.o.-Runde auch abrufen, dann geht da die Post ab.”
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