Berlin/Düren - Siegesserie von Evivo: Spitzenteams der Liga geschlagen

Siegesserie von Evivo: Spitzenteams der Liga geschlagen

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Evivo-Spieler Renzo Verschuren im Angriff. Foto: Guido Jansen

Berlin/Düren. Wie sich die Bilder gleichen. Vor gut zehn Wochen lag Jan Umlauft auf dem Boden eines Volleyball-Feldes in der Nähe von Berlin. Beide Hände hielt er vor sein Gesicht, schüttelte immer wieder den Kopf. Der 22-Jährige konnte es nicht fassen, dass seine Mannschaft und er gerade knapp und unnötig auswärts bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen verloren hatten.

Am Sonntag saß Umlauft auf einem Stuhl in der Nähe eines Volleyballfeldes in Berlin. Die Hände vor dem Gesicht, das Kopfschütteln war auch wieder da. Nur das breite Grinsen, das der Kapitän der Evivo-Mannschaft kaum bändigen konnte, zeugte davon, dass etwas anders war.

Denn seit der Partie gegen die Netzhoppers hat Evivo nicht mehr verloren. Von Anfang November bis jetzt haben sich die Volleyballer von der Rur von einem guten, engagiert spielenden Bundesliga-Team in eine Spitzenmannschaft entwickelt. „Ich hatte schon eine Ahnung, dass es bei uns so laufen könnte”, sagte Umlauft etwas später. Das Eintreten des Optimalfalls löst bei dem Angreifer trotzdem freudige Fassungslosigkeit aus.

Denn mittlerweile ist Evivo nicht mehr bloß die Mannschaft der Stunde. Spätestens seit dem 3:0 auswärts beim SCC Berlin am vergangenen Wochenende. Die Spitzenteams der Liga hat Düren in Serie geschlagen. Haching, Friedrichshafen, Rottenburg und jetzt zum zweiten Mal Berlin. Über Wochen schon spielt der dreimalige Vizemeister stark - zu lange, um davon zu sprechen, dass Düren lediglich einen Lauf hat.

Gründe für die Rückkehr in die Spitze: Die Befürchtung, dass Christian Dünnes die Angriffslast nach der schweren Verletzung von Alexander Mayer weitgehend alleine würde tragen müssen, hat sich nicht bestätigt. Der 25-Jährige ist zwar der Beste der Liga derzeit. Aber er steht nicht alleine da.

Dafür sorgt Jan Umlauft, der neben Abwehrchef Fabian Kohl in Berlin noch aus einer starken Mannschaftsleistung herausragte. Apropos Kohl. Der 20-Jährige überzeugt während der gesamten Saison auf ganzer Linie. „Er überrascht mich jedes Spiel von neuem damit, wie gut er ist”, lobte Trainer Sven Anton.
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