Maribor gewinnt den „Vier-Nationen-Cup“ der „Ladies in Black“

Von: Roman Sobierajski
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Der Aachener Doppelblock mach dicht gegen den Pariser Angriff: Simona Kosova (links) und Dora Grozer in Aktion. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Die Premiere hat auf Anhieb funktioniert, auch wenn es für einen Heimsieg der Bundesliga-Volleyballerinnen der „Ladies in Black“ Aachen beim „Moss-Vier-Nationen-Cup“ nicht ganz gereicht hat.

Das zweitägige Turnier mit Mannschaften aus Paris, Maribor und Frydek-Mistek in der Halle an der Neuköllner Straße war durchaus geeignet, den Grundstein für eine zukünftige Tradition zu legen. „Wir wollen den Cup mit Teams auf gutem europäischen Niveau zu einer festen Einrichtung im Jahreskalender machen“, freute sich Aachens Trainer Marek Rojko, selbst Initiator des Turniers, über den Anfangserfolg und dankte den Helfern am Rande, die für das reibungslose Gelingen sorgten. „Trotz Ferienzeit haben sich viele engagiert und mitgeholfen, das Turnier über die Bühne zu bringen.“

Für die „Ladies in Black“ sollte das internationale Kräftemessen gleich einen doppelten Zweck erfüllen: Zum einen ein Ersatz für die Nicht-Teilnahme am europäischen Wettbewerb sein, zum anderen Standortbestimmung knapp drei Wochen vor dem Saisonstart mit der Partie gegen den SC Potsdam am 22. Oktober. Und genau darin lag aber auch das Problem, das das Team von Marek Rojko zu spüren bekam: „Für Maribor hat der Ligabetrieb bereits am Donnerstag begonnen, für die anderen beiden Teams geht es schon in der kommenden Woche los“, sah der 37-Jährige seine Spielerinnen noch mit Rückstand in der Feinabstimmung und vor allem in den Übergängen der der einzelnen Spiel-Komponenten.

Mit Rückstand zu kämpfen hat auch noch Maja Burazer: Die 1,88 Meter große Diagonalangreiferin, die im Offensivspiel der „Ladies“ eine zentrale Rolle spielen soll, glänzte zwar mit kraftvollen und präzisen Schlägen aus dem Hinterfeld, nur die Zuspiele am Netz sind noch ausbaufähig. „Sie war fünf Wochen mit der Nationalmannschaft unterwegs ohne große Spielpraxis, und die anderen Spielerinnen müssen sich noch an ihren Stil gewöhnen.“

Während Maribor das Turnier ungeschlagen als Sieger beendeten, mussten die „Ladies“ erst eine Tiebreak-Niederlage gegen Frydek-Mistek hinnehmen, dazu gesellte sich noch ein 1:3 gegen Maribor. Versöhnlicher Abschluss des Turniers am Sonntag: Ein 3:2-Sieg über Paris St. Cloud nach 0:2-Satzrückstand.

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