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Malte Holschen zollt Respekt

Von: sis
Letzte Aktualisierung:
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Malte Holschen will wieder jubeln: In Rottenburg hatte er vor einigen Monaten keinen Grund, in Wuppertal am vergangenen Samstag schon. Und so soll es auch diesmal sein. Foto: Sistemich

Düren. Morgens keine Probleme auf dem Operationstisch, abends fast keine Probleme vor dem Live-Ticker. Die chirurgische Behandlung des gebrochenen Mittelhandknochens des linken Ringfinger verlief ohne Komplikation, und so saß Alex Mayer am Mittwochabend vor dem PC und verfolgte den Verlauf des Meisterschaftsspiel seiner Kameraden von Evivo Düren bei den Junioren-Nationalspielern des VCO Berlin.

Obwohl die Hausherren im zweiten Satz 19:14 führten und gar den dritten Satz gewannen, wurde der verhinderte Außenangreifer nicht sonderlich nervös: „Ich weiß ja noch aus meiner Zeit beim VCO, dass die Mannschaft wegen ihrer Jugend nicht ganze Sätze oder Partien auf hohem Niveau spielen kann. Die Jungs halten bis 15 oder 16 Punkte mit, gewinnen auch mal einen Satz, aber wenn du konzentriert und ruhig weiterspielst, gewinnst du die Partie.”

Garanten für das 3:1 der Rheinländer waren auch Niklas Rademacher und Sebastian Kühner. Der Außenangreifer und Zuspieler vertraten den erkrankten Heriberto Quero und Mayer mehr als zufriedenstellend auf der Diagonalposition. Dabei agierte der eingewechselte Kühner einen Tick besser: „Basti war mit seinen Angriffen und Aufschlägen etwas erfolgreicher”, befand Trainer Sven Anton.

Ein weiterer Garant für den vierten Sieg in Folge war das von Ilja Wiederschein aufgrund der stabilen Annahme von Jeff Weiler, Vincent Lange und Sven Dick aufgezogene Angriffsspiel über die Mitte: „Wir hatten mehrere Varianten in petto, so dass der Berliner Block sehr oft zu spät kam”, freute sich Malte Holschen.

Der Mittelblocker zollte den Gastgebern dennoch Respekt: „Den Rottenburger sah man in den Augen an, dass sie sich aufgaben, der VCO spielte zwar emotionslos, aber unverdrossen weiter.”
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